Kaiserschmarren backen mit Fancy Emma

Eigene Kinder kommen selten nach fremden Leuten. Deswegen haben sie wohl alle irgendwie das Rampensaugen geerbt und zeigen gerne was sie können. Meine Frau behauptet, dass das nicht auf ihrer DNA läge und dass es von mir kommen muss. Keine Ahnung ich habe es ja noch. Es ist jetzt sieben Jahre her, dass ich beim perfekten Dinner mitgekocht habe und neun Jahre dass ich meinen Blog schreibe. Keines meiner vier ehelichen Kinder kann sich daran erinnen, dass ich mal keine täglichen Rezepte veröffentlicht habe. Deswegen ist es für die normal einfach mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Ich erziehe nicht an denen rum wie sie sein sollen, sondern freue mich darüber, dass sie so sind wie sie sind.

Sonntags gibt es bei uns niemals Mittagessen, aber wenn mich die Brut um 11 Uhr aus dem Bett geworfen hat, dann fordern sie oft Gerichte ein, die es bei uns traditionell am Sonntag gibt. Eines davon ist Kaiserschmarren. Es hat sich in den letzten Jahren bei uns so eingebürgert, als ich sonntags immer nach Bayern zur Arbeit gefahren bin und dann für ein paar Tage nicht zuhause kochen konnte. Das ist jetzt aber nur noch gut alle vier Wochen der Fall. Geblieben ist aber, dass ich am Sonntag gegen Mittag, French Toast, diverse Gemüse, Rührei und / oder Kaiserschmarren zubereite. Wenn man das nur oft genug macht, können es die Kinder irgendwann auch alleine. Bei uns oder bei Euch vor den Bildschirmen, spielt keine Rolle. Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit mit Fancy Emma und ihrem willfährigem Gehilfen.

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