Nuss-Schokocreme ohne Zucker – mit Stevia
Wenn man keinen Zucker, keine Kohlenhydrate, kein blankes Weizenmehl zu sich nehmen soll, dann ist das ziemlich hart, weil man sich das meistens damit eingehandelt hat, weil man vorher zu viel davon hatte und sich anschließend auf die harte Tour entwöhnen muss. Es ist aber nicht das Ende und man kann sich zum Beispiel leckere Nusscreme selbst herstellen.

Zutaten:
200 Gramm Haselnüsse
2 Esslöffel Backkakao
Tonkabohne
80- 100 Milliliter Rapsöl
Stevia, oder Erythrit nach Geschmack

Die Haselnüsse kann man ohne Fett in der Pfanne anrösten, dann schmecken sie noch intensiver, oder auch roh in einen MIxbecher geben

Backkakao

Zwei Esslöffel. Ich habe mir das extra angezeigt, damit ich es nicht vergesse.

Stevia für die Süße. Weil ich so ein Süßer bin, nehme ich vier Esslöffel, aber Ihr könntet auch zwei, oder sieben nehmen. Probiert Euch da langsam ran.

Stevia mit Nüssen und Backkakao

Rapsöl

Tonkabohne reiben

MIt dem Esge Zauberstab, oder einem schnellen Pürierstab werden die Nüsse zerkeinert und gleichzeitig mit den anderen Zutaten vermischt.

Wir füllen die Creme in ein Glas um und testen sie natürlich auch auf einem selbst gebackenen Weizenvollkornbrot

Links das Brot, rechts die Nusscreme

Wie gut das schmeckt, könnt Ihr jemanden fragen, der vorher drei Wochen lang nichts von dem Zeug gegessen hat, das er nicht mehr essen darf.

Die Nusscreme ist eher für Erwachsene, aber sehr lecker nussig, stückig, schokoladig und so süß, wie Ihr das mit dem Zuckerersatz macht. Mir gefällt das jedenfalls sehr.

In ein Glas umfüllen

Oben mit Rapsöl abdecken, dann kommt kein Sauerstoff heran und die Nusscreme hält ewig im Kühlschrank

In der Not frisst der Teufel die Fliegen auch ohne Brot.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachrühren und einen guten Appetit.

Schon wieder habe ich so lachen müssen…
“Wenn ich nach drei Wochen Diät Nusscreme beurteile…”
Du hast so recht. Da verändert sich etwas.
Und – ich lasse den Erythrit fast ganz weg.
Etwas Salz rein, und gut rösten vorher.
Der Weg war aber identisch bei mir,
im Verlauf hatte ich erst viel Süssstoff, dann fast keinen mehr.
Das wird niemals Nutella.
Aber ich konnte damit locker die Nutella stehen lassen.
(Nicht wegen Kohlenhydraten, sondern wegen Ideologie).
Heute vermisse ich Nutella oder ähnliches nicht mehr.
Ich kann ja nur Stand jetzt darüber urteilen und da bin ich eher bei viel Süßstoff und es wäre ja auch schön, wenn es jemandem außer mir schmecken würde, der vielleicht nicht so eine Thematik hat. Ich freue mich im Moment jeden Tag, dass ich jeden Tag noch weniger mit mir rumtragen muss und meine Hosen so an mir runterfallen, trotz Gürte im letzten Loch
Du gehst sehr konsequent einen harten Weg.
Weil Du konsequent zu sein scheinst (hier zumindest),
verändert sich Dein Schmecken
und Dein Bedürfnis nach Kohlenhydraten.
(anbei: Du schaffst das MIT Familie,
das ist sehr ungewöhnlich und sehr schön zu lesen)
Aktuell schreit Deine Zunge nach Zucker,
Fett, Salz und Kohlenhydraten.
Also schmeckt alles ohne Erythrit oder ohne Fett gar nicht.
“Ich will Zucker, Zucker, Zucker, Fett, Fett ..”
Zuerst geht die Erwartung des Körpers,
dass dem Zuckergeschmack auch Zucker folgt, weg.
Erst dann kann man Erythrit reduzieren.
Ich habe es sehr langsam gemacht.
Mein Körper hat derart nach Zucker geschrien –
.. wenn ich das anders gemacht hätte,
wäre ich rückfällig geworden.
Nutellabeispiel: Wochenlang 7 Löffel,
und nach einem Jahr wars einer.
Besides: Ich habe den Erythrit-Geschmack
zuerst fast nicht akzeptiert, zu sauer, zu komisch…
Ich war so froh, als ich meine Zunge endlich täuschen konnte.
Dazu hatte ich im Verlauf alle Ersatzzucker durchprobiert.
Erythrit ging. Stevia nicht (zu sehr Lakritz).
Klassische Süsstoffe: Geh mir weg, uhhh
Und dann habe ich es vorsichtig
auf normalen Zucker umgesetzt,
und siehe da, es schmeckte wunderbar.
Ich hatte Angst, rückfällig zu werden.
Nun, mit ein bisschen Aufpassen hält es bis heute.
Bei Rückfall tu ich wieder Erythrit rein, aktuell 1 Löffel.
Ich bin mit Speisen gross geworden,
die vor Fett und Zucker triefen.
Diese Prägung loszuwerden ist sauschwer.
Himmel, ich bin doch kein Sumoringer oder Ruderer,
oder Triathlet, die brauchend die Kalorien, aber ich doch nicht…
Früher: Kaffee mit 4 Löffel Zucker und Milch.
Heute: Kaffee ohne Zucker, aber mit Biomilch, ist fetter.
Somit ist eigentlich zu folgern:
Alle, die sich nicht fehlernähren,
sollten mit den Gerichten von Dir klarkommen.
Sei es aus Vernunft, oder wegen Geschmack.
Deine angepassten Gerichte
werden allen, die Kohlenhydrate meiden sollen,
eine Idee zeigen, wie es gehen kann,
vorausgesetzt, sie haben keine eigenen Ideen.
Ich nehme an,
Du backst fleissig weiter Kuchen,
und kochst für die Kiddies normal.
Ich hab damals für alle umgestellt,
und hatte das Glück, dass alle das wollten.
Die Variante “allein gegen des Rest der Welt” geht meist schief.
Wie ist das bei Deiner jungen Dame,
die ist bald ausgewachsen.
Reduziert sie intuitiv die Kalorienaufnahme,
oder musst Du sie da ranführen?
Meiner Tochter musste ich das damals erklären,
weil, sie hat trotz Sport weitergefressen
als ob sie alle 3 Monate einen cm wächst.
Dann erst konnte sie gezielt weniger essen.
Ich wünsche einen schönen Sonntag
ein Haifisch, der grade grübelt,
wie sein Pendant den eigentlich heisst,
Haifischin ist ja gemäss Duden nicht korrekt..
Aber einen Lacher zum Frühstück hat das Wort erzeugt…
Alle anderen bekommen normales Essen, dürfen sich bei mir aber bedienen. Die sind alle so dünn, dass sie sich unbemerkt hinter einem Laternenpfahl ausziehen könnten und müssen auf nichts achten. Das war bei mir schon als Kind nicht so. Ich bin immer erst konsequent, wenn es zu spät ist. Bei meinem Bluthochdruck habe ich von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufgehört, Jetzt habe ich mit Zucker, Weißmehl, Reis, Nudeln aufgehört. Wenn ich jetzt noch wieder mit dem Laufen anfangen würde, wäre es wohl fast nicht mehr auszuhalten. Da müssen die Schmerzen im Bein besser werden
Bein: Mist. Immer noch.
Was für ein langwieriger Scheiss
Ist nicht so belastbar und tut weh bei verschiedenen Gelegenheiten. Sieht man aber gottseidank nicht beim Gehen.