Zwiebeln aus dem Ofen, mit griechischem Joghurt
Eine meiner Kernkompetenzen sind solche dezenten Sauereien, mit reduziertem Gemüse und einem leidlich fettem Milchprodukt, verabeitet zu schmackhaften Dipps und eigentlich immer im Rudel auftretend. Damit holt man Vegetarier*innen ab und verschreckt auch keine Fleischfresser, wie mit dem Genderclownsternchen. Hier kommt meine Zwiebelzubereitung mit griechischem Joghurt, die ich anläßlich der Rückkehr meiner Familie aus dem Urlaub zubereitet habe, als auch noch gleichzeitig sechs Gäste kamen. Ich hatte also zwölf Leute am Tisch.

Zutaten:
4 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Scheiben Bio Zitrone
30 Milliliter Rapsöl
1/2 Teelöffel grobes Salz
reichlich Pfeffer aus der Mühle
4 Esslöffel griechischer Joghurt

Zwiebeln abziehen und halbieren, Bio Zitrone in dünne Scheiben schneiden

Zwei Knoblauchzehen häuten

Zwiebeln, Zitronenscheiben und Knoblauchzehen in eine Ofenform geben

Rapsöl

Backofen auf 150 Grad Umluft aufheizen und das Gemüse für 45 Minuten reduzieren. Bei 150 Grad hält sich die Bräunung in Grenzen, aber das Wasser geht gut raus und holt noch mehr Geschmack hervor. So soll es dieses Mal mit allen Gemüsedipps sein.

Gemeinsam mit allen anderen Gemüsen, verbringen die Zwiebeln eine dreiviertel Stunde im Ofen.

Ich knete in der Zwischenzeit noch zwei Teige für Fladenbrote. Das ist das Leid, wenn man alles frisch macht, da stolpert man irgendwann über die eigenen Ansprüche. Warum soll man sich bei irgendwas mehr Mühe geben, um dann beim Brot wieder so ein staubiges Industriefladenbrot, am besten noch eines zum Aufbacken essen? Dann lieber gleich selbst machen und es ist nicht viel Arbeit, sondern dauert immer nur die Zeiten für das Kneten, die Teigruhe, später das Formen, wieder aufgehen und dann das Backen. Wenn man es erstmal macht, ist es nicht mehr schlimm und wenn man es selbst gegessen hat, dann weiß man dass man es nicht mehr anders haben will.

Die Ofengemüse sind nach 45 Minuten fertig und ich lasse die über Nacht abkühlen, weil es jetzt schon zwei Uhr nachts ist.

Jetzt ist es acht Uhr morgens am nächsten Tag. Die Fladenbrote sind mit der ersten Rutsche im Ofen und parallel mache ich nun die Gemüsedipps.

Zwiebeln inkl Knoblauchzehen in den Mixbecher geben

Zitrone lasse ich draußen

Gleich geht es los.

Das ist mein ESGE Zauberstab mit dem Rühr und Zerkleinerelement. Ein Pürierstab geht auch.

Schriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiing

Grobes Salz

Pfeffer aus der Mühle

Sehr ordentlicher griechischer Joghurt

Vier gehäufte Esslöffel griechischer Joghurt mit 10 % Fett.

Sanft unterheben und nicht wie ein Idiot im Kreis rühren, damit noch Stand erhalten bleibt.

Das war mein erster Dipp dieser Serie, da habe ich mir dabei erstmal überlegt dass ich die Dipps kennzeichnen muss, falls mich jemand fragt was es ist und die sehen sich alle ähnlich. Deswegen habe ich hier die Zitrone draufgelegt und bei allen anderen immer das enthaltene Gemüse.

Fladenbrot ist fertig

Das ist total lecker. Salzig, pfefferig, schöne Säure vom Joghurt und der mitgegarten Zitrone. Sehr mediterran und nach sich selbst schmeckend

Hier ein Blick auf die komplette Auswahl an Dipps und die Fladenbrote

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.