Kartoffelsalat mit Bacon

Das ist ein rustikaler Kartoffelsalat mit ausgelassenem Bacon. Dann macht der Speck ein gutes Mundgefühl und ist nicht knorpelig. Der Kartoffelsalat passt gut zum Grillen, zu Wurst, oder Pfannengerichten, wie Frikadellen, Schnitzel, Leberkäse und Steaks. Der Geschmack ist kräftig, weil Brühe, Senf und Bacon für richtig viel Wohlfühlaroma sorgen. Weil die Kartoffeln vorgekocht sind, ist das ein recht schnell herzustellender Salat.

Zutaten:

800 Gramm Kartoffeln
3 kleine Zwiebeln
250 Gramm Bacon
1 Teelöffel Salz
Pfeffer
1 Esslöffel Senf
200 Milliliter Brühe (anklicken)
50 Milliliter Rapsöl
30 Milliliter Weißweinessig
gehackte Petersilie

Die Kartoffeln waren vom Vortag und ich hatte über 2 Kilo ergebnisoffen in meinem Krups cook 4 me in drei Minuten Druckkochen zu Pellkartoffeln verarbeitet. Die lagere ich dann im Kühlschrank, weil sie nach 12 Stunden resistente Stärke bilden und dann nicht mehr den Blutzucker hochtreiben. Das ist für meine Ernährung wichtig. Ich lege die Kartoffeln in kaltes Wasser bevor ich die Haut abziehe. Das geht dann viel leichter.

Kartoffeln in Scheiben schneiden

Kartoffeln kommen in eine Schale

Bacon. Ich hatte drei Kilo für sechs Euro im MHD Verkauf bekommen, deswegen kommt der jetzt öfter vor als sonst.

Bacon schneiden

Bacon mit Rapsöl in der Pfanne auslassen. Mit Vollgas anfangen und dann die Hitze in dem Maße reduzieren, wie der Speckt sichtbar wegbrät und sich verflüssigt

Zwiebeln abziehen

Speck bräunt langsam

Zwiebel zerkleinern

Senf

Brühe

Wir vermischen das alles gleich noch richtig

Bacon brät immer noch aus

Pfeffer aus der Mühle und grobes Salz

Petersilie hacken

Petersilie zum Salat geben

Bacon ist jetzt gut

Mit der Flüssigkeit brauchen wir auch kein zusätzliches Öl mehr für den Salat.

Den Speck ebenfalls in den Salat geben und Weißweinessig für die Säure dazugießen

Einmal umrühren und ab an den Tisch. Ich mag den Kartoffelsalat sehr, weil er auf den Punkt ist. Knackige Zwiebeln, leckerer Bacon, ein kräftiges Dressing mit viel Bratensaft als Geschmacksträger und Senf.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit

6 Kommentare

  • Esther

    Kartoffelsalat habe ich schon als Kind geliebt. Damit verbinde ich Ausflüge, Sommer und meine Oma. Dann fühle ich mich immer gut, es sei denn, eine Hausfrau hat ihn zu sauer zubereitet, dass es einem die Löcher in den Socken zuzieht. Es sind derer nicht wenige, denen der Essig ausrutscht.

    Diesen werde ich auch ausprobieren, bisher waren alle Deine Rezepte bezüglich Kartoffelsalat toll, zum Reinsetzen und Suhlen. Mein Mann mag ihn nicht, frisst mir aber die Schüssel leer. Ich warne ihn immer vor, dass es wieder Kartoffelsalat gibt, er sagt „schade“ und fällt darüber her. Manchmal ist mir das ein Rätsel.

    Ich sehe es ihm nach.

    Kritik finde ich in Ordnung, wenn sie begründet wird. Ich berichtete mal von einer Freundin, die keine mehr ist. Sie griff alle Sozialkontakte ab um mitzuessen und zu sparen. Damit sie nicht in die unerfreuliche Lage des Revangierens kam, kritisierte sie und nahm Nachschlag. Ein einfaches Danke kam nie, die meisten Bekannten legten sich noch mehr ins Zeug, um sie zufriedenzustellen. Eines Tages begann ich zu kochen, sie hatte bereits Hunger, als der Tisch gedeckt werden mußte, geleitete ich sie zur Tür und wünschte einen guten Tag.

  • Haifisch

    Esther, was für eine Geschichte.
    Ich erinnere mich an Deinen Post zur “Freundin”.
    Das war schon eindrücklich.
    Die hungrige Frau rauswerfen, geile Idee.
    Ich musste grade so lachen..

    Auch Dein Mann, der Kartoffelsalathasser,
    ich habe so gelacht grade.

    Dein Mann weiss wohl,
    dass er die Salatschüssel leerisst,
    und hasst den Salat deswegen,
    weil er immer zuviel davon isst….

    • Esther

      Ja, Haifisch, vermutlich stimmt Deine Annahme bezüglich des Vollfressens. Häufig klagt mein Mann, er könne sich nicht bewegen, er hätte zu viel gegessen – wenn er mich dann ansieht, als ob er mir das vorwirft, sticht mich der Hafer. Dann fange ich an, ihn zu kitzeln, er läuft weg, wir rennen quer durch die Bude. Im Schlafzimmer versucht er, mich mittels Kissen abzuwehren, ich stürze mich auf ihn. Wir lachen uns halb schlapp.

      Eine Nachbarin meinte mal, sie würde bewundern, wie agil wir mit 60 noch seien – und lächelte mißverständlich. Zunächst verstand ich nicht, dann fiel der Groschen……korrigierte sie aber nicht mehr. Diesen Ruf wollte ich behalten.

  • Esther

    Dieses Rezept ist die Superlative eines Kartoffelsalates! Absolut stimmig, für mich der Beste, den ich je zwischen den Kiemen hatte.

    Die gestern abgekochten Kartoffeln wurden heute Morgen zubereitet, damit sie mehrere Stunden ziehen konnten. Lediglich die Zwiebeln blanchierte ich zwei Minuten in der Brühe, weil rohe Zwiebeln über Nacht einen Eigengeschmack entwickeln, den ich nicht mag.

    Mein Mann füllte sich zwei Mal den Teller, meinte, dass dieser von den Kartoffelsalaten, die er nicht mag und insgesamt langweilig findet, der Beste sei. Da blieb mir die Spucke weg.

    Wenn ich überlege, dass manche der ständigen Kritik von Kindern ausgesetzt sind, da hätte ich als Mutter die Töpfe aus dem Fenster geschmissen.

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