Currywurst aus dem Ofen
Da hatte ich echt Glück. Die 1,8 Kilo Packung Riesencurrywürste gab es beim Handelshof statt um die 18 Euro, für 2 Euro im MHD Verkauf. Wenn man sich diese Prügel irgendwo im Imbiss kauft, legt man dafür pro Stück zwischen € 4,50 und über 5 Euro auf den Tisch des Hauses. Um der leckeren Wurst gerecht zu werden, mache ich dazu auch noch eine selbst gemachte Currysoße und gare die Würste auf einem tiefen Backblech, weil die länger sind als meine Bratpfannen. Eigentlich zeige ich Euch das vor allem wegen der leckeren Currysoße. Die könnt Ihr schließlich auch machen, wenn Ihr nicht so vom Schnäppchenfieber besessen seid wie ich. Die Zubereitung der Wurst im Backofen, ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern und hat den Vorteil, dass auf dem Herd keine Fettspritzer sind und man nur zwischendrin umdrehen muss, aber nicht ständig ein Auge auf die Würste haben muss.

Zutaten:
10 x 180 Gramm Currywurst
Rapsöl für das Backblech
Currysoße:
100 Milliliter Tomatenmark
400 Gramm gehackte Dosentomaten
300 Gramm Apfelmus (anklicken)
1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Chiliflocken
2 Esslöffel Zucker
50 Milliliter Essig
3 Esslöffel Currypulver

Bei dem Preis konnte ich echt nicht nein sagen

Schon mal maßnehmen auf dem Backblech

Rapsöl auf das Backblech geben, nur einen dünnen Film

Wurst auf das Backblech legen und bei 150 Grad in den Ofen stellen

Ich mache dann schnell eine Currysoße

100 Milliliter Tomatenmark

400 Milliliter gehackte Tomaten

Weißweinessig

Selbst gemachtes Apfelmus (oder gekauftes)

Currypulver

Salz

Mit dem Pürierstab, oder einem ESGE Zauberstab vermischen

Schriiiiiiiiiiiing

Die Currysoße könnte man so verwenden. Sie schmeckt fruchtig und angenehm würzig und ist kein Vergleich zu Kaufprodukten

Zur Currywurst finde ich sie aber warm besser und deswegen wärme ich sie auf dem Herd an

Nach 30 Minuten sieht die Curywurst so aus.

Einen guten Schlag Currysoße mit der Kelle darüber verteilen.

Obligat noch ein bisschen Pulver darauf verstreuen

Wenn man dazu gerne Pommes frites isst, kann man auch genauso lecker frische Kartoffelpuffer dazu essen. Die hatte ich sowieso gerade in Arbeit.

Was nach dem ersten Tag noch da ist, kann um Mitternacht noch jemand essen, der vorher nicht da war, oder am nächsten Abend, wenn es wieder einen ganzen Tisch voller nichts zu essen gibt,

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Hier bestätigt sich mein Verdacht,
das ein guter Backofen
genauso viel kann wie ein Airfryer.
Einzig die Wattzahl / Stromverbrauch wäre noch zu vergleichen.
Hat da jemand brauchbare Vergleichswerte Backofen versus Fryer?
Der Haifisch, der sich schon eine ganze Weile gegen den Fryer stemmt…
Meine Rede seit Anno Dunnerlattich.
Ich habe einfach keinen Platz für so ein Gerät, obwohl die wohl schon was können.
Alleine schon dass damit das elende Fettgespratzel abgehakt ist, wäre mir
Grund genug, und ich mag auch gar nicht so fettgetränkte Sachen.
Zu den Vergleichswerten hab ich früher mal soviel herausgefunden: Manche sagen so, manche sagen so. Ist halt wie so oft irgendwie schwammig.
Klar ist, dass ein moderner Backofen zigmal besser isoliert ist als diese Plastikkübel;
aber die haben halt den kleineren Garraum. Dafür ziehen sie jedoch mächtig Watt
beim Heizen. Quasi wie ein Backofen auf Vollast. Hmm…und nun?
Ich würde mal so sagen: Einfach machen wie der Jörg – der knallt oftmals sämtliche
Einschübe so voll wie’s nur geht und das ist garantiert das effektivste überhaupt.
Außerdem finde ich, dass diese ( sorry..) Trashwurst ganz köstlich aussieht. Fast wie
vom Grill – ein Segen, dass die nicht in Öl geschwommen ist.
Da tät ich sofort zugreifen.
Die war auch super lecker. Ich mag die auch kalt, wenn sie nicht in der Soße liegt. Dann mit Senf
Unbedingt.
Ich brauche die Heißluftfritteuse wenn der Ofen, oder der Herd schon voll ist, oder wenn ich eine andere Temperatur brauche.
Bei Dir ist das schon klar, Jörg.
Wer dauernd mehrere Sachen parallel kocht,
der kann einfach nicht mit Standard auskommen.
Standard ist für Fleisch, Sosse, Beilage und KH ausgelegt.
Und im Backofen bitte genau 1 Kuchen.
Danke Peter, ich google einfach weiter.
Ich finde kaum verwertbare Angaben, das sagt ja auch schon alles.
Tja, manche Entscheidungen im Leben muss man halt ganz alleine treffen
und da kann einem auch keine Sau wirklich weiterhelfen…
PS: was ist KH ?
@Peter:
K+ohlen+H+ydrate.
Nö, die Sau darf im Stall bleiben.
Oder in der Suhle, mir egal.
Ich hab keinen Fryer.
Ich will auch keinen.
Solange die Dinger nicht
mindestens höchstens 1 Fünftel
der Energie vom Backofen brauchen.
Also per cm3 mit gleich viel Strom auskommen.
Ich tausche doch keinen Backofen,
der weniger Strom braucht wie so ein Fryer,
gegen einen chinesischen Dumping-Fryer ein.
Okay, es gibt auch qualitativ hochwertige Fryer.
Aber auch da gilt: Muss besser als Backofen sein,
sonst seh ich den Nutzen für mich nicht.
(Ausser bei der Reinigung)
Wir haben ja den Beko Backofen und Herd, seit der Drecksgorenje nach 18 Monaten gestorben ist. Der ist wirklich sehr gut für den preis und meine Frau hat gestern mal wieder Pyrolyse gemacht. Das ist eine tolle Erfindung.
Du brauchst mehr Maschinen, um mitreden zu können 😉
Hallo,
bin gerade durch Zufall (Rosenkohl a la Bocuse) auf deinen Blog gestoßen. Ich hoffe, dass ich sehr bald das eine oder andere nachkochen werde. Lust aufs Nachkochen bekomme ich auf jeden Fall! Hier bei den Würsten (ich würde weiße bei Currywurst bevorzugen) frage ich mich, ob man bei 150 °C Umluft oder O/U-Hitze einstellt. Würdest du bei vorhandener Grillfunktion die nach 25 min dazu schalten? Ich liebe jedenfalls Currywurst und möchte sie gern mal im Ofen ausprobieren…
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
Hallo Hannes, oder habe Umluft benutzt.