Cowboy Kaviar Partysalat
Wenn man den Kohlenhydraten entsagen muss, fehlt einem oft ein bisschen der Sättigungsgrad. Deswegen muss man dann schauen was den Magen füllt, länger anhält, sättigt und dabei immer noch “gesund” ist und vor allem was einem schmeckt. Essen ist schließlich etwas sinnliches und soll einem Spaß machen. Ich esse gerne Bohnen als Proteinquelle, auch wenn ich kein Freund von Dosengemüse bin, kombiniert mit frischer Paprika und Zwiebeln ist das trotzdem lecker und vor allem nicht teuer. Das kann eine Beilage, oder auch ein Hauptgericht sein. Alle denen Kohlenhydrate egal sind, können dazu selbst gebackenes Brot, knusprige Kartoffeln, oder Nachos essen.

Zutaten:
2 Spitzpaprika
1 größere rote Zwiebel
1 Dosen Kidneybohnen
1 Dose Chilibohnen
1 Dose Mais
1 Soloknoblauch
2 Limetten
1 Teelöffel Salz
1/2 – 1 Teelöffel Chiliflocken
60 Milliliter Olivenöl
25 Gramm Koriander
1 gehäufter Esslöffel Tomatenmark
2 Peperoni
1 Esslöffel Honig, oder Ahornsirup

Zwiebel zerkleinern

Paprika zerkleinern

Nix besonderes, aber trotzdem lecker

Mais, Kidney- und Chilibohnen in die Schale geben. Die jeweiligen Flüssigkeiten gieße ich ab und verwende sie nicht im Salat

Soloknoblauch abziehen

Knoblauch zerkleinern

Die Limetten gab es im Angebot, weil sie schon von grün auf gelb gealtert waren. War mir für den Limettensaft egal

Zwei Limetten auspressen

Chiliflocken

Salz

Olivenöl

Koriander hacken, oder Petersilie verwenden

Koriander in die Schale geben

Tomatenmark zum Abbinden

Ich finde das besser, wenn das Dressing bei diesem Salat ein bisschen dicker ist.

Peperoni zerkleinern

Das gibt dem Salat mehr Tiefe und kribbelt schön im Bauchnabel

Jetzt noch ein bisschen Ahornsirup, oder Honig zum Abrunden. Danach alles vermischen

Ich habe den Salat zum Servieren in eine Schale umgefüllt

Ich finde den Salat total lecker und der schmeckt zu einem saftigen Stück so gut, wie zu anderen Dipps und Sättigungsbeilagen

Damit rockt man jede Mahlzeit, oder auch eine Party, bei der es wie immer in der Küche am lustigsten ist.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Jörg, die Auswahl der Bohnensorten in Dosen im Türkischen Supermarkt ist phänomenal. Besonders die Wachtelbohnen haben es mir angetan und habe schon einige leckere Salate davon gemacht, die sättigen. Oder die richtig dicken weißen Bohnen.
Aber wem sag ich das, da renne ich bestimmt offene Türen ein. 😉 Den hier vorgestellen Salat nehme ich mir natürlich noch zur Brust.
Wachtelbohnen habe ich noch getrocknet von Müllers Mühle im Schrank. Die wollte ich im Cook 4 me machen
Jetzt ist das doch schon eine ganze Zeit her, dass du auf Kohlenhydrate verzichtest. Ich dachte, der Körper gewöhnt sich dran? Wenn ich zur Jause Käse oder Wurst “so” esse, fange ich bald danach an zu klabastern. Ich versuche, möglichst wenig Kohlehydrate zu essen, aber ganz ohne wird dann bei mir nicht hinhauen, schade.
Meine Pastaportion liegt inzwischen bei 80 g, in der guten alten Zeit haben der Mann und ich ein Pfund weggehauen und mit ner Flasche Wein runtergespült.
So Bohnensalate gibt es hier oft, am liebsten mögen wir die von Esther genannten Riesenbohnen vom Türken.
Na klar gewöhnt man sich daran und trotzdem hat man irgendwann mal mehr Hunger, als sonst. Dann will ich halt nicht in alte Muster verfallen und mir anders behelfen
Wir müssten unsere Ernährung ebenfalls ändern. Versuche scheiterten, mein Mann zieht nicht mit. Mittlerweile klüger, kündige derartige Unterfangen nicht an, leider wittert er sie wie die Prinzessin die Erbse.
Letzten meinte er wieder einmal: „Es muß etwas geschehen!“, was mich an die Kurzgeschichte von Heinrich Böll erinnerte. Ich nickte weise. Daraufhin fragte meine Mann: „Soll ich Kölsch vom Büdchen holen?“ Abermals nickte ich. Was tut man nicht alles für ein friedliches Eheleben.
Ich könnte Dir gar nicht sagen, wann mein letztes Bier mit Alkohol war. Dieses Jahr noch nicht und letztes Jahr auch nicht.
Ernährungsumstellung wird sehr gern als Strafe
oder Lebensqualitätseinbusse verstanden.
Klar, ein richtiges französisches Baguette..
es ist immer noch eine Strafe, daran vorbeizugehen
und dann nur tüchtig schnuppern zu dürfen.
Oder ein richtiges Croissant,
nicht das Zeug aus den Bäckereiketten.
Das vermisse ich schon sehr.
Aber: Wenn man sich drauf einlässt,
dann wird das Vermissen immer weniger,
weil es so viele Sachen gibt,
die man (ich) essen darf.
Waffelverbot? Nun, Esther hats gelöst.
Statt Schär (bähh) Kartoffelgrundlage.
Habs probiert, schmeckt gut.
Ich mag die Mohnvariante lieber.
Brot? Kuchen?
Warum soll ich es im Alltag vermissen,
wenn ich 1000 andere Sachen essen kann.
Es ist nur eine Kopfsache.
Frühstück wird verschieden definiert.
Mittagessen und Abendbrot auch.
Man kann auch Reis zum Frühstück essen.
Jörg hat das Schär-Mehl verarbeitet,
und sich geschworen “nie wieder”.
Der Grund: Er versuchte ein Ersatzprodukt
wie das Original schmecken zu lassen.
Das geht einfach nicht.
Wenn man Mehl geschmacklich erwartet,
dann hat Schär einfach keine Chance.
(Warum sollte Jörg auch eine Chance geben,
er hat ja kein Gluten-Problem).
Deswegen kaufe ich diese Ersatzprodukte alle nicht.
Mit 100 Aromen und “will-ich-nicht-wissen”
wird versucht, etwas zu ersetzen,
das jeder mit einer Zunge als Fake erkennt.
Schlauer ist es, einfach anderes zu essen.
Wo gar nicht erst der Vergleich einsetzt.
Süss? Mocchi versuchen. Und so weiter.
Dasselbe mit den Diäten.
Das wird nichts, wenn man sich bestraft.
Oder belohnt. Denn dann wird Essen
mit mehr Emotionen verknüpft
als der Magen vertragen kann.
Ohne Kohlenhydrate geht überhaupt gar nicht.
Aber welche Kohlenhydrate, das kann ich steuern.
Wurst und Käse pur, geht gar nicht.
Aber ein grosser Salat mit Wurst und Käseeinlage,
fein gewürfelt, das schmeckt sehr gut.
Ich vermisse dann gar nichts.
Ich habe auch schon
abgewandelte Reispapierrollen gemacht.
Wurstscheiben / Käsescheiben,
Salate drauf, einrollen, geniessen.
Rucola darf dann nie fehlen.
Esther, was willst Du denn ändern?
Vielleicht können die
verfressenen Leser und der Jörg
Deine Wünsche in leckere Ideen umsetzen 🙂
Beispiel: Ich wäre nie auf die Idee gekommen,
Kartoffeln als Waffeln zu verarbeiten.
Jetzt tu ich es, und es ist lecker.
Aber anders, das ist keine klassische Waffel
Es gab mal so eine Sendung im TV,
da wurde traditionelles Essen
meist schwer, fett und kalorienreich
modernisiert. Also abgespeckt.
Teilweise gar nicht lecker,
teilweise echt gute Ideen.
der haifisch
Klar geht Wurst und Käse pur.
Hauchdünne Scheibchen von Rindersalami oder Parmesan gehobelt esse ich “so” weg.
Ich kasteie mich nicht, fände aber gut wenn ich auf Kohlehydrate weitgehend verzichten könnte.
Ohne Alkohol bin ich jetzt das dritte Jahr und vermisse gar nichts. Inzwischen gibt es gute alkoholfreie Biere, da zische ich mir täglich eines.
.. Du magst es salzig.
.. und hauchdünn ist ja nix,
das ist Leckerli 😉
Warum denn ganz ohne Kohlenhydrate?
Ohne Reis, Kartoffeln, Quinoa, und und und?
Nur Gemüse und / oder Fleisch kann man machen,
aber warum?
Ich mache es nur deswegen,
weil ich sonst immer dicker werden würde.
Ich wachse ja nicht mehr,
und der Sport findet vor dem PC statt.
Schon witzig,
wie unsere Gesellschaft,
die früher zu allem und jedem Alkohol getrunken hat,
immer mehr merkt, dass das Zeug nicht lebensnotwendig ist. 🙂
Und – hast ein paar Rezepte,
die du gern entrümpeln würdest,
aber gerne so, das Dein Mann nix merkt?
(genauer: nichts vermisst)
Das ist nur ein Wettbewerb gegen sich selbst und die Frage ist wer gewinnt? Wenn wir mal ehrlich sind, was bringen denn fünf oder zehn Jahre mehr Lebenszeit, wenn man die nicht mit Genuss füllt? Ich habe das gemacht, weil ich kleine Kinder habe und deswegen noch eine Weile halten muss, aber mit drei Schachteln Zigaretten am Tag und ner Flasche Wodka in drei Tagen, hatte ich mehr Spaß im Leben. Nur morgens aufstehen war kein Spaß und vor zwölf Uhr und zehn doppelten Espressi, brauchte mich auch keiner ansprechen, auch wenn ich seit 9 Uhr bei der Arbeit war. Abends dann 10 km joggen und danach die Kuh fliegenlassen. Kann man machen, ich weiß nur nicht wie lange.
Spaß ist wichtig, das ist auch meine Haltung. Die Einsicht, maßvoller zu werden muß von innen kommen, nicht vom Hausarzt.
Ein Orgasmus hilft jedenfalls vor dem Einschlafen. Ist besser als jede Tablette.
Ich hätte total Lust mal wieder richtig Alkohol zu trinken, aber dann fällt mir ein, dass ich ja schon sieben Jahre nicht mehr rauche und dann macht das schon wieder keinen Spaß mehr. Der fehlt mir tatsächlich auch überhaupt nicht, aber beim Kochen ist er nützlich
Kartoffeln kann man doch zu allem nehmen. Für Brot, Brötchen, Kuchen. Hilft mir nur nicht, weil die auch Kohlenhydrate enthalten, aber ich weiß das man sie immer gut schmeckenlassen kann. Ich kann auch alles für andere kochen und backen, so lange ich mich davon fernhalte, oder nicht zuviel davon nehme
@ Haifisch
Angestrebte Änderung: weniger Brot, Nudeln und Bier.
Radikale Umstellungen taugen bei uns nichts, das sehe ich auch bei Bekannten, die immer wieder in alte Gewohnheiten zurückfallen.
Ich versuche es nun in kleinen Schritten, die Bestand haben sollen.
Nach der Versorgung der Eltern und Bearbeitung seelischer Altlasten konnte ich 10 Jahre lang nicht schlafen. Meine Eltern waren in einer Sekte, dort kamen alle Arten der Gewalt vor. Allein vier Personen, mit denen ich aufwuchs, nahmen sich das Leben. Mir wurde bestätigt, dass ich eine hohe Resilienz und Reaktanz besitze. Weiß der Geier, warum das so ist.
Viele haben mich vor Schlaftabletten gewarnt, ich habe sie nie genommen. Aus Verzweiflung hatte ich angefangen, in der Nacht Schach zu spielen, da man sich nicht der Strahlung von PC oder Fernsehen aussetzen sollte. Zum Lesen war ich zu müde. Mittags viel ich dann kurz in einem unruhigen Schlaf. Mir war immer, als würde ich durch Wasser waten.
Seit einem halben Jahr habe ich eine Lösung dafür gefunden, die sich nicht schädlich auswirkt. Der Schlaf ist wieder da, erholsam und ohne Albträume.
Langsam habe ich den Elan, andere Dinge in Angriff zu nehmen.
@Esther: als ewige Schlechtschläferin interessiert mich dein Schlafrezept sehr.
@ Barbara
Medizinisches Cannabis. Die Blüten verarbeite ich zu Plätzchen. Man muß sich etwas damit beschäftigen.
Ich nehme Blüten, die einen niedrigen THC Gehalt haben, aber auch etwas CBD. Es sind Hybride.
Es gibt aber auch Öle. Hatte ich auch schon versucht, die ohne Rezept enthalten nur CBD, das brachte bei mir nichts.
Nun habe ich eine Dosis, die nicht breit macht, aber müde. Mittlerweile setzte ich sogar ein Plätzchen aus, damit ich mich nicht daran gewöhne. Eine Stunde vor dem Schlafengehen, das ist ein Segen.
Da ich kein Auto habe, weiß aber nicht, wie es dann mit dem Fahren steht am Morgen steht.
Es gibt Ärzte, die einen dabei helfen, das muß man aber selber bezahlen. Ich habe mich mit Hilfe einer Nachbarin schlau gemacht. Sie ist darin fit.
Seither habe ich auch weniger Schmerzen.
Ich würde mir ne ganze Plantage pflanzen, nur weil man das darf, aber dann fällt mir immer wieder ein, dass ich das noch nie wirklich konsumiert habe. Das würde nur Margarete die alte Hedonistin, in der Schule verkaufen
@Esther: 10 Jahre kaum geschlafen,
ich weiß, was das heißt.
Ich glaube, in der gleichen Situation
habe ich nächtelang immer das gleiche Spiel gespielt.
Am PC. Allerdings war der sehr hochwertig,
der Monitor strahlte nicht.
Ich habe gegen die Zeit gespielt.
Ich wurde immer schneller…
Das Spiel kann ich heute nicht mehr sehen ..
.. und es waren keine 10 Jahre, höchstens ein Jahr.
Das hat mir vollkommen gereicht.
Und ja, das Schlafrezept interessiert mich auch.
Mal schauen, ob es etwas Neues ist 🙂
Brot, Nudeln, Bier vermindern.
Das ist ja die gesamte Grundlage 🙁
Brot: Scheiben dünner schneiden?
Wer Brot will, will Brot.
Kein Müsli, keinen Salat, keine Obstschale.
Insofern ist das Brot nicht ersetzbar.
Ich darf kein Brot / Gluten essen.
Deswegen habe ich Alternativen entwickelt,
die ich aber keinem Brotesser anbieten kann.
Joghurt pur mit Obst, mit Sesam geröstet.
Immer ein bisschen Salz dran, wenig / kein Zucker.
Verschiedene dünne Breie, vor allem bei Heisshunger.
Erst 500ml Suppe oder Brei, dann was kleines, Leckeres.
Damit krieg ich dann Sättigung bei wenig Kalorien hin.
Die ganzen glutenfrei-Sachen,
ich hab sie alle durchprobiert.
Ich mag das nicht.
Wenn es wie Brot aussieht,
soll es bitte auch wie Brot schmecken.
Bei Nudeln ist es letztlich das Gleiche.
Normale Nudeln sind halt sehr lecker.
Ob die dann aus Reis oder was auch immer gemacht sind,
es sind immer in erster Linie Kohlenhydrate am Teller.
Ich arbeite hier mit den gleichen Tricks wie bei Brot.
Vorweg mindestens 500ml Suppe oder breiiges Etwas,
dann füllt sich der Magen mit der Vorfreude
auf das Leckere, was dann kommt.
Erfordert aber ein bisschen Härte gegen sich selbst.
Bei Bier bin ich ratlos.
Biertrinker mögen keine Mix-Biere.
Alkoholfrei ist immer noch Bier.
Und wie von Bier auf Tee usw. wechseln?
Geht nicht wirklich.
Wie macht es der Glatzkoch?
Was trinkt er gern (ausser Ingwerlimonade mit Alkohol)?
Esther, was hast Du geplant,
um Dein Ziel besser zu erreichen?
Muss Dein Mann mitmachen,
oder reicht es, wenn Du selbst Dein Essen veränderst?
Ich finde es gut,
dass Du versuchst, gesünder zu essen.
Es ist nur sauschwer,
ohne gesundheitlicher Nötigung
die liebgewonnenen Gewohnheiten zu lassen.
Ohne der verdammten Glutengeschichte
würde ich ganz sicher nicht auf Baguette
und Croissants verzichten.
Aber ich hätte auch nie erfahren,
dass die Welt voll mit leckeren Sachen ist,
die ich als Brotesser vermutlich nie kennengelernt hätte.
Deine Erfahrungen von früher
diese kleinen Schlaglichter
zeigen eine Welt, die ich nicht kennen will.
Dass Du es geschafft hast, da rauszukommen,
das ist ein bisschen ein Geschenk.
Und zu 100% Deine Leistung,
Deine Fähigkeit,
das System zu durchschauen,
und im richtigen Moment
das System hinter Dir zu lassen.
Meinen Respekt hast Du.
@ Haifisch
Bezüglich Schlaflosigkeit antwortete ich Barbara. Siehe oben.
Ich beziehe medizinisches Cannabis.
Bei Schlaflosigkeit wird man nach einiger Zeit ein Zombie. Es tut mir jeder leid, der damit lebt. Daß Du das Spiel nicht mehr sehen kannst, kann ich nachvollziehen.
Was die Ernährungsänderung angeht, muß ich einen weichen Weg finden. Dogmatismus geht bei mir nicht mehr, auch Gruppentreffen oder Vereine. Ich fühle mich niemandem zugehörig, auch in der Ehe fühle ich mich als Einzelwesen, welches freiwillig mit einem Einzelwesen lebt.
Änderungen wirken in Familien systemisch. Meinem Mann lasse ich alles offen. Es hat sich nicht bewährt, im Brauhaus zu sitzen, alle trinken Bier, nur ich nicht. Selbst der Köbes macht dumme Bemerkungen, wenn man Wasser bestellt.
Die restliche Familie machte über alles Bemerkungen, zog und zerrte. Ich sprach das mal an, setzte Grenzen.
Jeder hat seine Position in der Familie, da kommt man nicht raus. Ich war das „Aschenblödel“, verlässlich, wenn es darauf ankommt, zu lebensfreudig, um elegant zu sein.
Wenn es toxisch wird, muß man den Kontakt einschränken oder abbrechen. Das habe ich gemacht. Mein Mann fand das brutal, mittlerweile genießt er die Ruhe. Es war die richtige Entscheidung.
Nachdem die dicksten Bremsklötze aus dem Weg sind, kann nun anderes angepackt werden. Hier hilft das Kölner Naturell, die Leichtigkeit. Es ist wirklich so, schließt sich eine Tür, öffnet sich eine Andere. In den letzten Jahren habe ich viel Liebe von Menschen erfahren – einfach nur so. Wird man mental frei, zieht man ähnlich gestrickte Menschen an.
Danke für Deine warmen Worte. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Esther, danke.
Ich fahre tatsächlich täglich Auto, da ist das Cannabis keine gute Idee.
Derzeit schlucke ich abends ein Magnesiumcitrat, Melatonin und ein schlafanstoßendes Antidepressivum. Mal hilft es, dann wieder wache ich die halbe Nacht.
Jeden Samstagabend gibt es eine Schlaftablette, das ist die reinste Wonne.
Für guten Schlaf würde ich meine Seele dem Teufel verkaufen.
@ Barbara
Vielleicht versuchst Du es mit CBD-Öl in einer hohen Potenz. Es löst keinen Rausch aus und man ist fahrtüchtig. Hier ist kein Rezept notwendig, es ist frei verkäuflich.
Man fängt mit einem Tropfen unter der Zunge an. Bei mir wirke es nur zwei Monate, dann begannen die Nachtwachen wieder.
Recherchiere selber oder frag Deinen Arzt. Ich kenne einige, denen es hilft. Man sollte zwischen Melatonin und CBD-Öl abwechseln, damit keine Gewöhnung eintritt. Das ist bei jedem anders.
In Head-Shops ist man in der Regel sehr bewandert und zuvorkommend. Dort bekommst Du mit Sicherheit guten Rat. Es gibt auch kleine CBD-Einweg-Verdampfer, sie sind frei verkäuflich. Das Inhalieren ist auch nicht so unangenehm. Man kann damit bis zu 200 Züge nehmen. Der Vorteil beim Inhalieren ist, dass die Wirkung schnell einsetzt, von der Lunge direkt ins Blut.
Ich hatte in Berlin einen Arbeitskollegen, der war immer bekifft. Der hat mir mal für die Vape dieses CBD Öl mitgebracht. Das schlägt bei keinem Test an und ich habe auch nichts davon gemerkt. Deswegen habe ich das nie wieder gekauft, weil mir der Nutzen nicht klar war. Zum Einschlafen reicht mir, dass ich mich hinlege.
Esther, das CBD Öl habe ich schon versucht, ohne Erfolg.
Hier gibt es auch so einen Laden, die beraten sehr gut. Ich hätte es auch gut gegen Schmerzen brauchen können, aber auch da wirkte es leider nicht.
Das Melatonin pausiere ich immer mal damit es besser wirkt. Dennoch kommt es mir oft wie ein Placebo vor.
Die beste Nacht habe ich am Samstag mit der Schlaftablette, da freue ich mich schon den ganzen Tag drauf.
Bundesliga, Pasta und eine Serie und danach richtig gut knacken.
War aber ein Kampf mit meiner Ärztin, die wollte das Rezept nicht rausrücken.
Wie wäre es mit Bewegung? Joggen, oder Walking kann ich sehr empfehlen
Ich mache mehr Sport als 90% der Gesamtbevölkerung.
Dann bleibe ich bei meiner ersten Aussage 😉
CBD macht leider sehr wohl einen Rausch,
man muss nur mehr nehmen.
Und das passiert schnell,
wenn man “schlafanstossend” will.
Im CBD ist auch THC drin.
Das nur zur Warnung.
Aber: Lieber THC als nie schlafen.
Welche Sucht hab ich lieber:
Benzos oder THC, seufz.
Alles nicht so dolle.
Was ich schon empfohlen habe:
1x THC nehmen, kleinere Menge,
man solls aber spüren.
Dann schlafen gehen.
Am nächsten Tag weder arbeiten noch fahren.
Bei manchen hilft es,
die können dann monatelang wieder schlafen.
THC kann die fehlgeschalteten Neuronen
manchmal zur Ruhe bringen.
Klappt aber nicht immer.
@ Haifisch
Das wußte ich nicht, das CBD doch einen Rausch auslösen kann. Dann war ich falsch informiert. Danke, daß Du das berichtigt hast.
@Esther: gern geschehen.
Bei einen chronischen Kiffer
macht das nix, der merkt die bis 5% THC nicht.
Aber alle anderen schon…
An die Dosis tastete ich mich sachte heran. Seit einiger Zeit minimiere ich sie wieder, weil der Schlafrhythmus da ist. Zu Anfang hatte ich einen Ticken zu viel genommen, den Rausch empfinde ich aus ausgesprochen unangenehm. Ein Rausch durch Alkohol ist anders unangenehm.
Die Freizeit-Kiffer verstehe ich nicht, das Zeug stinkt, es schmerzt beim Inhalieren ( ich habe auch eine Pur-Pfeife aus Edelstahl mit Filter und Kühlung, falls ich schnell schlafen möchte ) im Rausch erkenne ich Muster in der Raufasertapete und bilde mir Zusammenhänge ein, wo Logik nicht weiterhilft. Der Tinnitus wird lauter. Furchtbar.
Kurz vor dem Zubettgehen nehme ich mein genau austariertes Plätzchen, nach einer Stunde werden sanft die Augenlider schwer. Dann lege ich den Krimi weg, denn Krimis beruhigen mich und mache das Licht aus. Wenn der leichte Rausch einsetzt, ruhe ich bereits in Morpheus Armen.
Seit einem halben Jahr fühle ich mich wieder wie ein menschliches Wesen.
Wenn man Farben hören kann.
Der Salat ist ein toller Sattmacher, der auch noch prima schmeckt. Super!
Habe ich diese Woche auch schon wieder gemacht