Kikok Hähnchenbrust und ganz schnell

Das ist ein schnelles Sensationsmittagessen, das alle Dinonuggetmütter die immer Erwerbstätigkeiten als Grund anführen, um Ihre Brut mit Conveniencedreck abzufüttern, als LügnerInnen überführt. Hier gibt es ein leckeres Gericht in Windeseile, Arbeit hin oder her. Der einzige Grund um es nicht zu machen, ist Ahnungslosigkeit in Tateinheit mit Phantasielosigkeit. Deswegen sind die auch immer alleinerziehend, Stichwort roter Faden, knicknack, sie wissen schon, sie wissen schon. Kikok Huhn ist normal gar nicht meine Preisklasse und ich habe das als MHD Ware im lokalen Edeka mitgenommen. Da wollte ich dann auch mal schauen, wieso alle Leute davon immer so schwärmen? 20 Euro pro Kilo, sind ja auch in normalen Zeiten schon ein Rindfleischpreis für ein Stück Huhn.

Zutaten: 

500 Gramm Hähnchenbrust
50 Milliliter Rapsöl
1/2 Teelöffel grobes Salz
2 Prisen Chiliflocken
50 Milliliter Srirachasoße

Weißkrautsalat: 

350 Gramm Weißkohl
1/2 Teelöffel grobes Salz
2 Esslöffel Zucker
1/2 Teelöffel Chiliflocken
30 Milliliter Rapsöl
30 Milliliter Essig

Scharfer Gurkensalat:

1/2 Salatgurke
1 Peperoni
1/2 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Chiliflocken
30 Milliliter Rapsöl
30 Milliliter Essig

Ich habe das Fleisch in meinem cook 4 me zubereitet, weil ich beweisen wollte dass man damit vollwertig braten kann, wie auf dem Herd, mit dem Vorteil dass das Fett nicht in der Gegend rumspritzt.

Bratfunktion einstellen und aufheizen

Rapsöl erhitzen und das Fleisch vier Minuten pro Seite anbraten

Die Zeit nutze ich, um die beiden Salate zu schneiden

Gurke würfeln

Peperoni zerkleinern

Peperoni und Gurke in eine Schale geben

Salz einkneten

Flüssigkeit abgießen

Rapsöl

Essig

Ein bisschen Grünkraut und alles vermischen

Das hat genau die vier Minuten gedauert, bis ich das Fleisch wenden muss. Vorbildliche Farbe. Die Rückseite ebenfalls 4 Minuten bei Vollgas braten

Jetzt mache ich schnell Krautsalat

Äußere Blätter abziehen und dann ein Stück des Kohls abschneiden

Kohl schnell in kleine Stücke schneiden

Salzen

Salz einkneten

Fleisch sieht immer noch super aus

Cook 4 me auf warmhalten einstellen, dann gart nichts mehr nach. 5 Minuten ruhen reicht auf jeden Fall aus.

Zucker zum Salat streuen

Essig und Öl, dann vermischen

Schon kann serviert werden

Fleisch nun salzen und mit Chiliflocken schärfen

Sriracha über dem Fleisch und im Topf verteilen

Das Fleisch einmal darin wenden und mit dem Bratfett vermischen

Tadaaaaa, das sieht aber gut aus

Schaut mal wie fein die Fleischfaser gebraten und wie saftig das Fleisch ist.

Na klar kann das auch jeder in der Pfanne, aber so geht es eben auch und das ganz wunderbar

Mittages weckt es die Lebensgeister und abends hätte man es sich nach dem Tag verdient. Knackige Salate mit Biss und Pfiff und sehr zartes Fleisch vom Kikok Huhn, oder eben anderen Hühnern. Alles in allem habe ich keine 20 Minuten gebraucht und dafür ist es Weltklasse.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

18 Kommentare

  • Jessica

    Also ich mag Deine Seite wirklich sehr, sehr gern, aber dieses fortwährende Herumgehacke auf alleinerziehenden Müttern verdirbt mir echt den Spaß und den Appetit. Und ich frage mich wirklich wieso?
    Und warum wird nicht mal auf alleinerziehenden, nicht kochenden Vätern herumgehackt oder auf der eigenen Ehefrau, die anscheinend ja auch nicht gerade oft kocht?
    Und warum muss man auf einem Kochblog überhaupt über andere Leute herziehen?
    Und ich will jetzt auch nicht über Dich herziehen, es fällt mir aber auf und ich frage mich wirklich nach dem Grund. Das kann doch nicht befriedigend sein.

    • Katinka

      Hallo Jessica, du hast meine volle Zustimmung. Schön, dass das auch mal geschrieben wird und nicht nur diese volle Zustimmung und Begeisterung. Ich lese schon ewig lange hier mit und mein Grund: wenn ich mich über den Glatzkopf aufregen kann, ist mein Tag gerettet. Dann ist alles Andere nicht soooo schlimm. Und natürlich waren auch mal tolle Rezepte dabei, aber in der letzten Zeit immer weniger. Der Titel “Kochen für Doofe” stimmt so nicht mehr.

    • Das kann ich Dir gar nicht sagen. Ich habe noch in keiner Gruppe gelesen, dass ein Mann geschrieben hat, er wäre alleinerziehend und wäre arbeiten gewesen und hätte deswegen irgendwas minderwertiges zu Essen serviert. Ich glaube es gibt auch nicht sehr viele alleinerziehende Väter, häufiger 50 % Modell, wie meine Freunde Enrico, oder Chris. Denen habe ich beiden einen Cook 4 me geschenkt. Mir tun Leute geschlechterübergreifend leid, die das alleine stemmen müssen. Meine Frau kenne ich nicht anders, die macht dafür andere Dinge wie Papierkram, Gartenarbeit und Familienorganisation. Essen ist trotzdem das Benzin für alles andere. Mir geht es nicht darum dass sie alleinerziehend sind, sondern scheiße kochen und das immer irgendwie entschuldigen, weil man in der gleichen Zeit auch irgendwas netteres kochen könnte

  • GockGock

    Wattet allet jibt… TickKok Huhn…
    Nur um den Leuten noch mehr Kohle aus der Tasche zu ziehen; irre > 20 öcken / kilo ?!
    Zwei drei Kreuzer mehr und du bekommst ein originales französisches Label Rouge
    Huhn…
    Die Dinger sind unter Nobelfressern der definitive Goldstandard – nur strengstens überwachte kleinbäuerliche Aufzucht im Freiland und korrekt ernährt. Bei wem da als
    Stall nur mehr gefunden wird als ein simpler Unterstand mit Heu bei Regen oder zum
    poofen und wenn’s kalt wird, fliegt sofort raus aus dem elesenen Verband. Und da wird
    auch strenger kontrolliert als bei jedem Biolabel, Denn hier geht es schlicht um die
    Französische Nationalehre. Deswegen waren die ja früher auch die Gallier.

    Wenn irgendeiner Hühner kann,
    dann ist’s nun mal der Franzenmann.

  • Katinka

    Hallo Jessica, volle Zustimmung. Schön, dass du es mal kommentiert hast!

  • Katinka

    Es kam so ne komische Meldung und ich dachte mein Kommentar wäre nicht angenommen worden. Deshalb noch mal der 2. Kommentar.

  • Esther

    Das ist Jörgs Seite, er hat das Hausrecht. Zitat: “Wer jedermanns Freund ist, ist der Meine nicht.” ( Moliere) Grüße aus Valencia!

    • Hallo Esther, ich wollte schon Jürgen und Zladko anstimmen und “ich vermiss Dich wie die Hölle” singen. Ich hoffe Du hast einen schönen Urlaub.
      Was meine losen Äußerungen betrifft, ich ändere nicht meine Ansichten, weil sie jemandem nicht passen, aber jeder darf seine Meinung äußern auch wenn sich das nicht mit meiner deckt. Ich habe hier noch nie jemanden rausgeworfen deswegen und bevor ich einen Kommentar lösche, muss eine Menge passieren. Mein Gedächtnis ist ja leider nicht so gut, aber ich wüsste nicht, wann ich das mal getan haben sollte?

      • Esther

        Du hast mich missverstanden, man kann es nicht allen recht machen, das ist auch nicht der Sinn von einem selbstbestimmten Leben. Ich habe Dich in den drei Jahren so kennengelernt, daß Du auch einstecken kannst und nicht nachtragend bist. Für mich passt alles, ich fühle mich hier sauwohl. Wer jetzt meint, ich ziehe eine Schleimspur hinter mir her, kann sie ja weglecken.

        • Alles gut, Du würdest mir auch sagen, wenn ich Deiner Meinung nach drüber bin. Das erlebe ich schon mein ganzes Leben lang, dass man es nicht allen rechtmachen kann. Wird jedem anderen auch so gehen.

          • Esther

            Gegenteilige Meinungen sind in Ordnung und muss man vertragen können. Unterstellungen in Richtung Diffamierung nicht, wie im Falle eines ehemaligen Mitschreibers. Ich verwarnt ihn an anderer Stelle. Weil ich den Eindruck bekam, dass er oftmals in der Form erfolgreich operierte, steht ein Anwalt bereit, der ihm über rechtsstaatliche Mittel lange das Leben vergällen wird, wenn er sich nicht im Griff hat. Nach wie vor lodert eine eiskalte Wut in mir.

  • Haifisch

    Kikok, ich musste extra googlen.
    Noch nie gehört.
    Da hat der gockgock recht,
    ganz schön teuer und irgendwo .. ich lass das jetzt.

    Zu den Damen, die sich über die Tonalität äussern:
    Je nu, der Glatzkoch braucht auch Klicks, und so kriegt er sie..

    Nebenbei sind einige dieser Blog-Posts (woanders) wirklich kaum lesbar.
    Deswegen versteh ich Glatzkochs Gewettere schon.

    Convenience muss sein, weil… ICH FAUL BIN.
    Das ist die einzige ehrliche Antwort.
    Alles andere, da hat er einfach Recht, ist gelogen.
    Es ist wirklich nicht schwer,
    eine normale Alltagsküche gesund und schnell zu machen.

    Okay – Glatzkoch wird immer besser,
    also sollte man bei “einfach”
    eher die alten Rezepte durchstöbern.
    Da gibt es doch wirklich Spagetti mit Fertigsosse,
    ganz, ganz früher..

    Er hats mit den Hartz4-Alleinerziehenden
    mit wechselnder Zusammensetzung der Grundfamilie.
    Sind meist Frauen, das stimmt. Leider.
    Und inzwischen MEHR Frauen wie früher.
    Früher, das waren die 80iger bis 2000er.
    Hier verändert sich die Grundzusammensetzung
    der Gesellschaft wieder hin zu den 60iger Jahren. Leider.
    Frau an den Herd. Finanziert von Staat oder Mann.

    Wie dem Image “Herd” entkommen?
    Genau: Convenience und Gelnägel.
    Und die vier Kinder in die Ganztags-KiTa.
    Damit man entspannen kann. Ganz wichtig.

    Den Rest spar ich mir,
    es gibt ja auch gelegentlich Damen,
    die nur ab und an Convenience servieren.
    Denen will ich nicht unrecht tun.
    Die machen, was sie können.
    Und die wenigen Männer,
    Queeren und anderes nicht vergessen.

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