Hirtenkäse mit Zitrone und Ahornsirup

52 shades of Hirtenkäse, so nennt man den Quietschefeta wenn er aus Kuhmilch ist. Ich mag den tatsächlich lieber mit Kuhmilch, statt aus Schaf, oder Ziegenmilch nachdem es mich ohnehin ein paar Dekaden gekostet hat, diese Käseart überhaupt zu mögen. Jetzt mag ich den aber ganz gerne und er ist für mich der Inbegriff eines sommerlichen Gerichts. Eine schöne Beilage zum Grillen, auch sehr schön begleitet von einem frischen, selbst gebackenem Brot. Ich habe das zum Sonntagsfrühstück serviert und abends auf einem Büffet. Es passt immer.

Zutaten:

1 Hirtenkäse 250 Gramm
1 rote Zwiebel
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Senf
50 Milliliter Olivenöl oder Rapsöl
30 Milliliter Ahornsirup
Saft einer Zitrone
2 Esslöffel gehacktes Basilikum
300 Gramm Minitomaten

Tomaten halbieren, Zwiebel häuten und zerkleinern

Tomaten in eine Servierschale geben

Jetzt schnell Dressing herstellen

Senf in einen Mixbecher geben

Rapsöl oder Olivenöl

Saft einer Zitrone auspressen

Salz

Ahornsirup

Mit dem Pürierstab, oder wie hier mit dem ESGE Zauberstab wird das Dressing vermischt und aufgeschlagen

Schriiiiiiiiiiiiiiing

Basilikum hacken

Basilikum ins Dressing streuen

Dressing über die Tomaten und den Hirtenkäse gießen

Zur optischen Optimierung noch ganze Basilikumblätter auf dem Teller verteilen

Sehr lecker. Fruchtige Tomaten, das süßlich pikante Dressing und der cremige Käse harmonieren wirklich gut miteinander und schmeicheln dem Gaumen. Das schmeckt nach Urlaub.

Unter anderem gab es dazu Zucchiolo als Salat

Viel Spaß beim Nachschnippeln und einen guten Appetit.

14 Kommentare

  • Haifisch

    Interessant, Du schreibst,
    Du magst den Kuhmilch-Feta lieber.
    Ich esse alle Sorten, aber tatsächlich,
    Kuhmilch wähle ich freiwillig am ehesten.

    Ich mag den aber gar nicht mehr “roh”.
    Ich mag nur noch die fettigste Variante:
    Kleine feuerfeste Schale, Feta rein.
    Drumherum soll nicht zuviel Platz sein.
    Geschnittene Zwiebel drauf,
    Chili oder Pfeffer, viel Knoblauch und Oliven drauf.
    Ordentlich Olivenöl drüber,
    nicht salzen, der Käse ist salzig genug.
    Im Backofen etwa goldbraun braten.

    Dazu brauche ich nichts mehr.
    Ein Glas Wein und vielleicht etwas Brot.

    • Wein trinke ich keinen und Brot ist ja auch eher mau ;-). Aber klar, wenn man darauf steht, wieso nicht?

      • Haifisch

        Na ja, ich schrieb:
        dazu brauche ich nichts mehr. ..

        Der Satz danach war für diejenigen,
        die das nicht pur essen wollen 🙂
        Das war kein “muss”, sondern eine Variante.

        Abgesehen davon:
        Alkohol ist ein Dosis-orientiertes Gift.
        Wenig kann lecker sein, viel schadet immer.
        Unsere Gesellschaft konsumiert Alkohol seit ewigen Zeiten.

        Somit wird der Gedanke, vergammelter Zucker sei lecker,
        aus den Gehirnen nicht herauszukriegen sein.

        Das ist aber nur ein Aspekt von Alkohol und Drogen.
        Viel entscheidender ist das Bedürfnis,
        sich mit Substanzen welcher Art auch immer
        gelegentlich aus dem Alltag zu entfernen.
        Wobei einige es gewaltig übertreiben
        und den Zugang zur Normalen verloren haben.

        Mir fällt auf, dass die dauernde
        auch berechtigte Werbung gegen Alkohol
        sich mittlerweile auf die Industrie auswirkt,
        die wesentlich weniger Alkohol verkauft
        und nun neue Vertriebswege sucht.
        Man schaue mal die Regale an,
        diese ganzen neuen Getränke.

        Es gibt auch eine Verlagerung hin zum Cannabis.

        Nun – guten Morgen euch allen, kicher ..
        Vom Kuhmilch-Schafskäse zur Drogenpolitik,
        tja, ich liebe Kochen und die Küchengespräche…

        • Ich mag aúch Alkohol, aber ich trinke halt weitestgehend keinen. Ich mag es einfach nüchtern, ohne Schädel aufzuwachen und gleich wach zu sein, ohne Kater.So lange ich geraucht und Alkohol getrunken habe und obendrein zu wenig Schlaf hatte, brauchte ich morgens bei der Arbeit immer zehn doppelte Espressi und eine Schachtel Marlboro, um auf Betriebstemperatur zu kommen. So gegen Mittag war ich dann ansprechbar. Im Vergleich dazu, geht es mir jetzt viel besser. Ich würde das aber keinem Verbieten wollen.

          • Haifisch

            Ich grinse grad im mich rein…
            Irgendwie beschreibst du grade
            das “Normale” der 80iger (?).
            Gut, dass das nicht mehr so häufig ist.

            Die verkaterten Leute, die so cool taten,
            und erst nach Espresso-Orgie / Kaffeesee
            mit Aspirin-Zusatz zur Arbeit gingen.
            Was hab ich viele davon gesehen..
            Inklusive denen, die im Kaffeepott Schnaps hatten.

            Ich habs durchaus auch erlebt.
            Berlin lässt grüssen.
            Und jedesmal geflucht wie ein Bierkutscher,
            weil es ja doch unnötig war – der Kater.
            Die Party war gut – aber der Kater …

            In der Folge hab ich diese Vierbeiner
            namens Kater sehr gemieden,
            und dann war jede Party gut –
            weil eben wenig Alkohol (für mich).
            Das ging sehr früh los. Das Meiden.
            .. die Kater durften woanders kreischen ..

            Glücklicherweise hab ich nie geraucht.

            Ich hätte mal ne andere Frage.
            Wie war das mit den alten Vergasern?
            Wenn das alte Moppi (CB550FK3, 1978)
            3 Jahre steht wegen Krankheit,
            wie kann man das Ding wieder flott kriegen,
            und was kostet das ungefähr?
            Ich wurde gefragt,
            und das konnte ich dann nicht beantworten.

          • 1000 Euro sind schnell weg. Es bleibt auch nie beim Vergaserreinigen. Benzinleitungen, Batterie, Tank entrosten. Reifen vorne und hinten, falls die überaltert sind, Federelemente, Simmeringe, Ansaugstutzen ausgehärtet, Bremsflüssigkeit wechseln, vielleicht Beläge, Motoröl. Kerze.

          • Dieses Saufen und Rauchen hat jede Generation wieder neu. Wenn ich mir meine Kinder anschaue, alter Schwede. Angeblich ist rauchen ja nicht mehr cool. Samstag in der Disco, hat jedes Mädchen so ne E-Zigarette dabei und auch viele Jungen, die sieht man aber auch mit richtigen Zigaretten vor der Tür. Ich habe den direkten Einblick, weil ich als Erziehungsperson mit reingehe, weil von meinen noch niemand 18 ist. Und was die an Alkohol da reinschütten, habe ich mein ganzes Leben nicht getrunken, auch auf Geburtstagen. Bei mir waren 8 Kisten Bier bei 100 Mann und die feiern mit 15 Leuten und 10 Flaschen Korn und Klopfern und anderes pappsüßes Zeug

  • Esther

    Das ist ein ganz toller Salat. Die Zwiebel ist nicht in der Zutatenliste, darum fehlte sie bei mir, das war aber nicht schlecht. Die Zitrone habe ich halbiert, weil ich weiß, daß Du hier Vollgas stets gibst.
    Dazu gab es Salat aus Spitzkohl und Möhren.

  • Haifisch

    Danke, 1000 Euro.
    Nun, ich gebs weiter.
    Deine Inspektions-Idee stimmt soweit.

    Batterie, Bremsflüssigkeit, Reifen.
    Vergaser reinigen.

    Der Rest erstmal nicht,
    das weiß ich von der Unterhaltung.
    Nun. Wird schon.

    Der Vergaser macht mir am meisten Sorgen.
    Wie macht man den heutzutage wieder sauber?
    Ich hab die Maschine vor 3 Jahren laufen sehen,
    ein absolutes Schmuckstück und Motor völlig intakt.
    Somit wird der Vergaser wohl ein wenig verklebt sein.

    Themawechsel.

    Das mit den Schnaps-Kids stimmt leider auch.
    Was die daran finden, sich so fix wie möglich
    so richtig dicht zu kriegen – ich verstehs nicht.
    15 Leute, 15 Flaschen Vodka.
    Und dann gemeinsam runter damit.

    Ich bekomm dann immer die Notfälle
    der Komakids, die dann so knapp 4 Promille haben.
    Die sind öfter als mir lieb ist keine 18 Jahre alt, eher 16.
    Gut dass meine durch sind und daran keinen Gefallen fanden.

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