Frikadellen mit Röstzwiebeln
Kennt Ihr die Spezialist*innen die Ihre Frikadellen mit Tütenzwiebelsuppe von Maggi, Knorr und Eigenmarken der Supermärkte würzen? Abgesehen davon, dass designter Industriegeschmack nie wirklich geil ist, ist es eine richtige Richtung mit den falschen Mitteln. Würzigkeit und Zartheit kann man durchaus anstreben. Deswegen habe ich dieses Setup mit konventionellen Mitteln nachgebaut, wobei ich auf die negativen Dinge wie Mononatriumglutamat und Palmöl verzichte, aber trotzdem die volle Dröhnung Geschmack. plus zarten Biss erziele.

Zutaten:
1 Kilo Rinderhack grob und gesalzen
2 Esslöffel Senf (anklicken)
200 Gramm Röstzwiebeln (anklicken)
200 Gramm Paniermehl
1/2 Teelöffel Chiliflocken
1 Teelöffel grobes Salz
2 Eier
50 Milliliter Rapsöl für die Pfanne

Rinderhack in eine Schale geben

Röstzwiebeln, die sind noch ein Überbleibsel vom Vortag und man kann gleich mehr produzieren, als man in dem Moment davon braucht. Davon profiert man in dem Moment.

Senf

Paniermehl

Chiliflocken


Grobes Salz

2 Eier aufschlagen

Fleischmasse verkneten und mit angefeuchteten Händen die Frikadellen Formen

Rapsöl bei Vollgas in der Pfanne erhitzen und Frikadellen in die Pfanne legen.

Wenden nach drei Minuten und die Rückseite auch drei MInuten braten.

Nach den drei MInuten auf der Rückseite sind die Frikadellen innen noch roh und müssen nachziehen. Ich lege den Deckel auf die Pfanne, drehe den Herd auf Stufe zwei von zehn runter. Acht bis zehn Minuten ziehenlassen. Dann sammelt sich auch der Fleischaft und läuft beim Anschneiden nicht aus.

Die Frikadellen sind würzig und zart und man kann sie mit Senf, oder Ketchup essen. Dazu passt ein Kartoffelsalat, oder Pommes frites, oder auch ein ordinäres Brötchen. Man könnte die Frikadellen auch mit Soße schmoren, aber so sind sie richtig ursprünglich, wie man sie aus der Kindheit vom Schlachter kennt.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.