Fladenbrot ganz einfach

Fladenbrot hatte ich ganz lange auf der Liste der Dinge, die ich unbedingt mal für den Blog herstellen möchte, aber mein alter Gasofen, hatte nur Unterhitze und oben blieb alles aus dem Ofen meistens blass. Nachdem der Backofen nun einfach kaputt war und gegen einen Elektroofen mit Gasherd ausgetauscht wurde, kann ich auch Brot und Kuchen backen, ohne mich immer für die Farbe rechtfertigen zu müssen. Hier kommt für Euch mein Jungfernflug mit dem neuen Ofen.

Zutaten:

450 Gramm Weizenmehl
300 Milliliter lauwarmes Wasser
20 Gramm Hefe frisch
2 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Zucker
3 Esslöffel Olivenöl
1 Eigelb
Schwarzkümmel
Sesam
Mehl oder Grieß zum Bestäuben
Mehl abwiegen und in eine Schüssel geben
Salz
Eine Mulde ins Mehl drücken
Lauwarmes Wasser
1 Esslöffel Zucker
20 Gramm Hefe
Hefe in Wasser und Zucker auflösen
Bitte darauf achten, dass das Wasser nicht wärmer sein darf als knapp 40 Grad, sonst stirbt die Hefe ab. Nehmt lieber nur 35 Grad. Wenn Euch das Wasser beim Anfassen zu warm ist, ist es auch für die Hefe zu heiß.
2 Esslöffel Olivenöl am Rand der Schüssel im Mehl verteilen. Das soll nicht mit dem Hefewasser in Berührung kommen, wenn es in der Mulde geht.
So könnte es deswegen aussehen
Aufgelöste Hefe in die Mulde geben.
Abgedeckt 15 Minuten stehen lassen.
Nach 15 Minuten mit einem Esslöffel, oder einer elektrischen Gerätschaft verrühren und kneten
Das Schöne ist ja, dass man eben keine Geräte braucht, wenn man keine hat, oder die vorhandenen nicht schmutzig machen möchte.
So lange mit dem Löffel rühren, bis sich der Teig nicht mehr weiter verbindet.
Den Rest mit der Hand kneten
Teig abgedeckt eine Stunde gehenlassen.
Der soll dann sein Volumen verdoppelt haben.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen
Ein wenig Mehl für die Griffigkeit
Teig teilen
Zwei Fladenbrote ausformen, die haben ca 20 cm Durchmesser. Danach wieder 30 Minuten ruhen und aufgehen lassen. Man kann natürlich auch ein größeren Fladenbrot daraus machen, aber ich wollte Dönerbrote daraus herstellen.
Zum Bestreichen 1 Eigelb und einen Esslöffel Olivenöl vermischen.
Davon bekommt das Fladenbrot seinen Glanz
Nach 30 Minuten sind die Fladenbrote aufgegangen.
Den Backofen auf 250 Grad heizen, sobald das Brot im Ofen ist, wird die Hitze auf 220 Grad Backtemperatur reduziert.
Das Fladenbrot mit dem hinteren Ende eines Messers mit einem diffusen Lochmuster versehen.
Brot mit der Mischung aus Eigelb und Öl bestreichen
Nun kommen noch die charakteristischen kleinen Körner auf das Fladenbrot
Sesam und Schwarzkümmelsamen kann man nehmen. Ich finde die in meinem Schrank grundsätzlich, wenn ich andere Dinge suche und niemals, wenn ich sie finden will. So war es in diesem Moment auch wieder.  Also habe ich irgendein Schrot genommen, das mir gerade in die Hände gefallen ist. Ihr nehmt natürlich Sesam und Schwarzkümmelsamen.
Nun kommen die Fladenbroten in den Ofen.
Wie gesagt, Ober- und Unterhitze 250 Grad vorheizen und 220 Grad, sobald die Brote im Ofen sind.
In 20 Minuten braun backen
Ich bin spontan begeistert, weil die Oberfläche so dezent gebräunt ist.
Sieht von beiden Seiten gut aus.
Meine Kinder mögen gerne Fladenbrot und ich muss das immer wieder am Wochenende einkaufen. Meine Frau behauptet keines zu mögen.
Jetzt ist mitten in der Nacht, deswegen schlage ich das Brot in einem Handtuch ein und backe es am nächsten Tag auf, oder röste es im Toaster, oder in der Pfanne auf.
Das Brot schmeckt ganz hervorragend, hat eine schöne Krume, eine tolle Kruste und selbst meine Frau sagt, dass es wirklich gut ist. Dann ist es auch gut.
Hier sind wir schon am nächsten Abend
Hier im aufgeschnittenen Zustand.
Damit kann man alles bespielen, aber ich habe damit den besten Döner meines Lebens gegessen. Sehr zu empfehlen.


Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.

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