Entrecôte vom Grill, oder aus der Pfanne

Ich bin ja nicht so der Griller, obwohl ich das persönlich ganz toll finde. Da wir keinen Garten haben und zusätzlich noch ein Grillverbot im Mietvertrag ausgesprochen wird, haben wir keine Gelegenheit zuhause zu grillen. Deswegen freuen wir uns immer, wenn jemand eine Einladung dazu ausspricht. Natürlich bereite ich dann immer Fleisch und andere Komponenten zu, damit ich hier für den Blog das Grillthema auch bedienen kann.  Beim Einkaufen gab es Entrecote vom Rind im Sonderangebot. Das passte mir gerade recht.

Zutaten 4 Personen:

800 Gramm Entrecote vom Rind
3 Tomaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Teelöffel Chiliflocken
1 Teelöffel Meersalz
100 Milliliter Rapsöl, oder Sonnenblumenöl
Saft einer Zitrone
Petersilie


Weil ich einen möglichst sauberen und scharfen Schnitt wünsche, benutze ich vor dem Schneiden noch einmal meinen Messerschärfer (von Ikea). Das Messer ist mein Edition 7 von diepfanne.com
Das Fleisch möglichst dünn gegen die Fleischfaser aufschneiden.
Entrecôte mit dem Handballen ein wenig flach drücken. Entrecôte ist ein Stück aus der Zwischenrippe. Ich würde es von der Wertigkeit nach Filet und Roastbeef an die dritte Stelle setzen.Etwas durchwachsener als Filet aber sehr saftig und ein bisschen derber. Ein tolles Stück auf jeden Fall.
Fleischscheiben zum Marinieren in eine Schüssel geben.
Die Marinade stelle ich in dem Litermaß her.

1 Teelöffel Chiliflocken
1 Teelöffel Meersalz
1 weiße Zwiebel, oder nach Vorratslage eine andere Zwiebel

Zwiebel abziehen

Zwiebel vierteln

Zwiebel in das Litermaß geben.

Drei Tomaten zerkleinern
Vierteln reicht
Das ist frischer Knoblauch. Den wollte ich immer schon mal kaufen.
Schmeckt wie der Name schon sagt deutlich frischer, als das Zeug aus dem Netz und gibt ein gutes Aroma.
Knoblauch ins Litermaß
Saft einer Zitrone
100 Milliliter Rapsöl, oder Sonnenblumenöl
Man kann auch jedes andere Öl nehmen, aber ich wollte nicht so ein kräftiges Öl verwenden. Das Rind ist schließlich auch schon intensiver im Geschmack als Huhn, oder Schwein.
Öl dazu gießen
Mit einem Esge Zauberstab, oder einen Pürierstab zerkleinern
Schriiiiiiing
Schon fertig
Marinade zum Fleisch geben
Petersilie hacken
Petersilie ebenfalls zur Marinade geben.
Aller gut vermischen
Abgedeckt im Kühlschrank lagern. Je länger desto schöner. Mindestens einen Tag, sollte man dem Fleisch schon geben, eine Woche wäre auch gut, aber wer plant schon so lange im Voraus. Ich habe auch mittags erfahren, dass ich abends zum Grillen gehe.
Beim Grillen überlasse ich das dann Menschen, die davon mehr Ahnung haben, als ich.

Mais vom Grill ist übrigens auch ein heißer Tipp


Den Grill ordentlich einheizen

Ich hatte drei Sorten Fleisch eingelegt, das zeige ich Euch auch noch.
Hier ist das eingelegte Entrecote    Fleisch auf den Grill legen. Rind soll ja eher medium serviert werden und wie lange es dauert, bis der Grill das Fleisch erhitzt, bzw. noch nicht verbrannt hat, hängt von der Temperatur, der Kohlenmengen und der Höhe des Grillrostes ab. Da müsst Ihr Euch rantasten.  Ich habe das Fleisch nach 5 Minuten wenden lassen.
Das Fleisch ist dann medium, wenn sich beim Grillen der Rückseite auf der Oberseite des Steaks ein See aus Fleischsaft bildet. Dann schmeckt es mit am besten.
Nun kommt das Fleisch auf den Teller.
            Ich hatte dazu nach der Arbeit noch schnell einen Salat mit Weißkäse gemachtEin schnelles Aprikosenketchup (anklicken)
Und die Maiskolben vom Grill.
Das Fleisch ist toll. Innen rosa und zart und saftig. Wenn es länger als 2 Stunden eingelegt wird, schmeckt es natürlich noch besser. Geschmacklich ist das ganz groß
Kein Vergleich zu dem gekauften Zeug, mit dubiosen Marinaden mit Geschmacksverstärkern und Verdickern.  Hier habt Ihr das Fleisch als Ausgangsmaterial, bis zum frischen Wohlgeschmack auf dem Teller komplett in Eurer eigenen Hand.
Das Fleisch schmeckt so mariniert natürlich auch zuhause aus der Pfanne, aber ich nutze die Sommerzeit und das schöne Wetter, auch für sommerliche Rezepte, die im Idealfall auch vor der Tür stattfinden.


Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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