Paprika mit Amalfizitrone und Olivenöl

Ich habe immer nur von Amalfizitronen gelesen. Die haben viel Schale und recht wenig Saft und sie sind bio. Die Schale kann man dementsprechend gut verwenden. Zu kaufen gab es die in meinen Einkaufsquellen aber nie. Mein aktueller Lieblingsgemüsemann hat sie häufiger in erträglichen Abständen im Ausverkauf, deswegen kaufe ich die dann auch. Die Zitronen sind restlos zu verwenden. Ich habe mir den Spaß gemacht bei verschiedenen Gemüsen nur die Schale zu verwenden und den Saft gar nicht anzurühren. der wird am Ende natürlich verwendet, aber nicht in den Rezepten, die ich hier gerade zeige. Ihr bekommt im Gegenzug ganz tolles reduziertes Gemüse, mit ganz viel Geschmack und einem ungewohnten Aroma. Paprika schmecken mir sowieso, aber viele Leute mögen die aus unerklärlichen Gründen nicht so gerne wie ich. Hier kommt Euer nächster Versuch, richtig sommerlich.

Zutaten:

2 Paprikaschoten (oder mehr)
50 Milliliter Olivenöl
1 Prise grobes Meersalz
1 Prise Chiliflocken
Abrieb Amalfizitronenschale
3 Knoblauchzehen
Petersilie

Olivenöl im Wok erhitzen

Das Wasser soll raus aus der Paprika, dann kommt der Geschmack noch mehr hervor. Die sollen weicher werden, aber nicht bis zum Status Altenheim. Restknackigkeit mit ein bisschen Farbe.

Frische Knoblauchzehen

Eine Prise grobes Meersalz

Eine Prise Chiliflocken

Das ist eine Amalfizitrone. Wer in der Pampa wohnt und sowas nicht bekommt, nimmt halt eine ordinäre bio Zitrone. Alles besser, als keine Zitrone.

Grobe Reibe.

Abrieb der Zitrone in den Wok geben, noch zwei Minuten weiter garen lassen.

Anrichten erfolgt später abgekühlt

Flüssigkeit und Knoblauch und Zitronenzesten mit den Paprika in die Schale geben.

Petersilie, oder anderes Grünkraut einstreuen.

Das schmeckt richtig gut. Schön ölig, salzig, dezente Chilinote, sehr geil im Abgang die leichte Zitronenschale am Gaumen. Das ist richtig spritzig, ohne Zitronensaft, ohne Essig und dergleichen. Haut voll rein.

Das ist alleine schön, aber braucht eigentlich noch mehr Gemüse mit Wiedererkennungswert und einem roten Faden

Habe ich natürlich zur Feier des Tages auch gemacht und Ihr seid die Ersten, die es erfahren.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert