Avocado Osaft aus dem Ofen
Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Es reicht schon dass es kalt ist und nicht die warme Jahreshälfte, um sich sowas gesundes zu gönnen. Ich habe eine angeborene Bockwurst mit Kartoffelsalatallergie am heiligen Abend und deswegen hat es sich seit ein paar Jahren eingebürgert, dass ich für Frau und Schwiegermutter irgendwas mit Gemüse mache und die Kinder bekommen Pizza, weil sie sich mehr mit Geschenken, als mit Essen beschäftigen möchten. Der Anlass ist aber nur ein Platzhalter und Ihr könnt das im November statt fettiger Gans genau so gut essen, als wenn Ihr im Februar keinen Bock auf Kohl und Pinkel habt. Bei dem Vorspeisenreigen ist der rote Faden die Würzung und die Marinade, die immer wieder anders schmeckt, weil das Gemüse immer seinen Eigengeschmack mitbringt.

Zutaten:
2 Avocado
2 Prisen grobes Salz
1 Prise Chiliflocken
1 Knoblauchzehe
30 Milliliter Olivenöl
50 Milliliter Orangensaft

Avocado halbieren und mit einem Esslöffel wird das Fruchfleisch am Stück aus der Schale gehoben

Avocado auf dem Rücken gleichmäßig ein- und durchschneiden und in eine passende Ofenform legen

salzen

bechiliflocken

Olivenöl

Orangensaft abmessen

Orangensaft in die Ofenform gießen

Knoblauchzehe darüber auspressen und verteilen

Oregano

Das geht schneller als man denkt, bis man zehn verschiedene Gemüse mit der gleichen Marinade, nach dem selben Muster mariniert hat.

Bei 180 Grad Umluft für 35 bis 40 Minuten in den Ofen stellen

Schon fertig, wenn jetzt noch ein bisschen Petersilie darüber verstreut wird.

Sehr geil, sehr cremig, sehr würzig und sehr fruchtig

Im Zweifel ist Gemüse mein Fleisch, obwohl ich Fleisch auch sehr gerne mag. Also vielleicht einfach ein Stück Fleisch dazu essen.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Gute Idee. Ich würde mit einem Eislöffel aus einer Avocado eine Kugel formen, sie auf ein Hörnchen setzen und jemandem reichen. 😉
Vermutlich bin ich doch die Tochter meines Vaters und nicht die des Postboten – weil ein Vater einmal so gemein war, Ende der 60er auf einer Party, wo garnierte Schnittchen gereicht wurden, einige nicht mit Mayonnaise zu verzieren, sondern mit Zahnpasta. Dann schaute er zu, wer sich höflich benahm und amüsierte sich über Gesichtsakrobaten.
Eine Freundin lebte auf der Insel La Palma, dort konnte man zuhauf Avocados bekommen, die schön reif waren. Alleine die Bananen schmecken dort ganz anders.
Ja, Bananen die reif geerntet werden sind natürlich total anders, als die die grün vom Baum kommen und dann mit Gas über Wochen so gehalten werden. Darauf häte ich auch mal Lust.