Feuriges Huhn aus der Heißluftfritteuse
Beim Handelshof gab es Hähnchen im MHD Verkauf, ich musste die also spontan verarbeiten. Das ist ein Job für unsere neue Ninja Heißluftfritteuse. Die hat zwei Kammern, in die jeweils ein Huhn mit 1,3 Kilo Gewicht passt. Vorteil bei der Heißluftfritteuse ist auf jeden Fall dass die Hitze direkter anliegt als beim Backofen und dann man so leichter knusprige Haut erreichen kann. Ich habe eine leckere Marinade dazu angerührt, die erst gegen Ende der Garzeit aufgetragen wird, damit sie nicht verbrennt und nur einen guten Geschmack gibt. Hier gibt es ein vollwertiges Hauptgericht mit Beilage in einer Stunde. Viel schneller liefert auch kein Lieferdienst und das lange nicht so lecker.

Zutaten:
2 Hähnchen à 1300 Gramm
1 Esslöffel Salz
1 Teelöffel Chiliflocken
Marinade:
4 Esslöffel Acili Ezme
50 Milliliter Rapsöl
2 Esslöffel Honig
1/2 Teelöffel Salz
Djuvecreis (anklicken)

Fleisch mit Salz und Chiliflocken bearbeiten und die Gewürze einmassieren

Um die Heißluftfritteuse vor groberer Verschmutzung zu schützen, lege ich auf beiden Seiten Backpapier unter, aber das ist Geschmackssache

Hähnchen jeweils in einem der beiden Fächer ablegen

20 Minuten bei 200 Grad in der Airfry Position. Am Ende sollen es 40 Minuten von beiden Seiten sein.

Jetzt mache ich die Marinade, die erst später aufgetragen wird, damit sie nicht schwarz verbrennt

Salz, Acili Ezme, Rapsöl

Honig

Alles gut miteinander verrühren

Das war es auch schon. Ganz viel Geschmack auf engem Raum versammelt. Früher hätte man sowas wohl als Teufelshähnchen verkauft, aber nö. Heute ist das angenehm würzig, maximal feurig.

Auf dem Herd steht schon der Djuvecreis.

Nach 20 Minuten wird das Huhn gewendet

Noch einmal 20 Minuten bei 200 Grad von der Rückseite

Einen gemischten Salat gibt es auch

Wenn die insgesamt 40 Minuten rum sind, messe ich mit dem Kernthermometer die Kerntemperatur. Die soll da wie die Flügel am Rumpf anliegen mindestens 82 Grad betragen, dann ist das Fleisch durchgebraten

Jetzt das Huhn von beiden Seiten mit der Marinade bepinseln


Bei 90 Grad für 10 Minuten wird die Marinade getrocknet

Petersilie hacken

Sauleckerer Djuvecreis

Ich habe auch Parmigiana für die Mutti gemacht, die meistens kein Fleisch essen will.

Hier kommt die Maus, äh das Huhn

Ich habe das Huhn mit der Geflügelschere jeweils geviertelt

Den Rest der Marinade verteile ich noch einmal auf dem Huhn. Die schmeckt ser ausgewogen süß-sauer und scharf

Dann kann serviert werden

Djuvecreis auf den Teller geben

Huhn darauf, oder daneben drapieren

Das ist für mich richtiges Wohlfühlessen für die Woche. Nicht in Sack und Asche gehen, aber noch Platz für besonderes Essen am Wochenende lassen. Zartes Fleisch, das sich einfach von den Knochen löst, toller Geschmack, stimmige Beilagen. Das Huhn ist zumindest nicht umsonst gestorben.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.