Putencurry mit Aprikosen und Bananen
Beim Handelshof gab es günstig Putenoberkeule im MHD Verkauf. Ich hatte zwei Kilo und die klassische Putenoberkeule habe ich Euch schon gezeigt. Hier kommt meine nicht minder leckere Variante auf indische Art. Ich habe meinen Krups cook 4 me benutzt, aber Ihr könnt entweder einen Schnellkochtopf, oder auch konventionell kochen, dann dauert es eben länger.

Zutaten:
1 Kilo Putenoberkeule
Öl
1 Esslöffel Salz
1/2 Teelöffel Chiliflocken
1 Peperoni
Zwiebel
1 Soloknoblauch
200 Gramm getrocknete Aprikosen
3 Bananen
1 Esslöffel Kurkuma
1 Esslöffel Garam Masala
5 cm Ingwer
500 Milliliter Wasser
1 Dose Tomaten 400 Gramm
Beilage:
Reis
Petersilie, oder Koriander

Öl im Cook 4 me erhitzen und das Putenfleisch auf der Hautseite anbraten. Bratfunktion nutzen, bis wir alle Zutaten in denTopf gegeben haben.

Salz

Chiliflocken

Peperoni

Einen Solokknoblauch

Grob zerkleinern und ab in den Topf damit

Eine Tüte Softaprikosen

Das gibt einen guten Geschmack

Eine Zwiebel grob zerkleinern

Drei Bananen, gerne sehr reif

Grob zerkleinern reicht, die werden durch den Druck beim Kochen sowieso weitestgehend zerkleinert.

Kurkuma

Garam Masala

Danach schmeckt es auf jeden Fall indisch

Wasser

Das wird mal die Soße

Ingwer schälen und zerkleinern

Eine Dose Tomaten

Das war es auch schon an Zutaten

Deckel verriegeln und Druckkochen einstellen, Garzeit 25 Minuten

Abfahrt

Wenn die Kochzeit abgelaufen ist, lässt der Topf Dampf ab und ich hole das Fleisch aus dem Cook 4 me raus.

Mit einem scharfen Messer das Fleisch gegen die Fleischfaser aufschneiden

Den Cook 4 me wieder auf die Bratfunktion einstellen, um die Soße einzukochen

Kochlöffel dazwischen legen und dann den Deckel zumachen. Dann spritzt nichts raus und die Feuchtigkeit kann entweichen

Acht Minuten reichen bei Mir

Dann auf “Warmhalten”

Fleisch zurück in die Soße legen und nur bei der Wärme ziehenlassen

Als Beilage gibt es Reis

Dazu das Putencurry auf den Teller geben

Noch ein bisschen Petersilie, oder Koriander darüber verstreuen

Das schmeckt in alle Richtungen lecker. Fruchtig vom Obst, würzig von den Gewürzen und Putenfleisch aus dem Höllengerät hat echt nichts von den negativen Eigenschaften, die man Putenfleisch normalerweise andichtet. Es ist sehr zart und es schmeckt so gut, wie man es zubereitet. Gefällt mir super, weil man mehr bekommt, als man investiert. Das Gericht hatte ich auch beim Schnekerlieses Geburtstagsfeier auf dem Tisch und die Jugendlichen haben mir echt den Topf geplündert.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.
Das ist nahe an meinem Lieblingsrezept.
Ich verwende weniger Salz, weniger Chili.
Das ist aber reine Geschmackssache.
Ich schreibe es nur, damit die,
denen das Salz, der Chili viel vorkommt,
einfach mit der Hälfte anfangen
und dann nach Bedarf nachsalzen / -schärfen.
Hoppla, was ist denn da plötzlich in – disch gefahren ?
Du haust hier ja neuerdings locker aus der Hüfte und mit allen Tricks Dinge auf
den Tisch wie n oller Brahmane?
Vor so zwei Jahren Indische Küche doch noch ähbah… Gut so.
Noch was zur Pute. Das hiesige Genörgel wegen zu trocken und blablabla beruht
wohl auf einem Riesenmissverständnis.
Ne Pute ist kein XXXXXXXL gockel, sondern ein anderes Tier, das schwerer ist und also
mehr Muskelmasse aufbaut und dadurch eine andere Fleischstruktur ( eher fester
und mit auch mehr Bindegewebe hat und auch anders schmeckt.
Also muss man die auch anders zubereiten; nämlich mit weniger Hitze und reichlich mehr Zeit. Dann wird das nämlich bombig.
Muttern musste an Thanksgiving nen Riesenklopper für gut 15 Leute zubereiten.
Also mit nem Zollstock das Vieh einkaufen damit die gut 10 Kilo grad noch in die Röhre
passten. Morgens um 4 ab in die Küche und den Ofen vorheizen, dann Gockel rein und
sie hatte den ganzen Tag ne Eieruhr inner Hosentasche oder Schürze um alle 30 Min
mit ner speziellen Tunke zu übergießen. Um 19 30 kam das dann raus , musste ruhen
und um 20 Uhr wurde gegessen. Das sind stolze ca 15 Stunden Garzeit; halleluja…
Und so war der Braten dann auch. Superzart und saftig und knusprig am Rand.
Dazu schlicht kartoffelpuree, grüne Bohnen, oder rotkraut und gegrillte maiskolben.
Dessert ( Obacht !! ) Schlagsahne mit ein wenig Mousse au Chocolat Grundmasse
untergehoben und dann Frisch im Oktober gemachtes Kastanienpürree vom Wald
nebenan und das wurde dan durch ne Quetsche wie so Kartoffelpressen auf die
Schalen gepresst; die Würmchen sahen zwar schräg aus, aber beim ersten Kosten hab
ich Junger Bengel damals förmlich Schnappatmung bekommen. Endgeilst…..
Das gab es auch bei Emmas Geburtstag. Komischerweise mag das jeder hier, außer mir. Ich laufe nicht davor weg und probiere das auch, aber würde das nicht für mich kochen.