Limettenkartoffeln – der dümmste Bauer hat die leckersten Kartoffeln

Limettenkartoffeln




Aus Kartoffeln kann man vieles machen. Eine der einfachsten und leckersten Varianten sind Limettenkartoffeln. Es entfällt dabei alles, was den doofen von Welt ansonsten daran hindert, Kartoffeln zu verarbeiten. 

Für die meisten Kartoffelverweigerer wird das wohl das Schälen sein. 

Falls es Euch auch noch zu anstrengend sein sollte, die Kartoffeln in kleine Würfel zu schneiden, würde ich mir langsam mal anfangen Gedanken über mich zu machen. Geht gerade noch so? Prima! Weiter machen!

Einfache Zutaten:
Kartoffeln
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Limette

Die Kartoffelwürfel in eine möglichst große Pfanne geben, Salz, Pfeffer, Olivenöl und die Limette hinzu fügen.
 Beim Salzen bitte aufpassen, lieber am Ende vor dem Servieren noch einmal nachsalzen, ich zeige Euch gleich mal warum.
Nun die Pfanne mit Wasser aufgießen, so dass die Kartoffeln zur Hälfte mit Wasser bedeckt sind. Wenn Ihr zu viel Salz hinzu gegeben hättet, in der Annahme, dass das Wasser richtig salzig sein muss, wie bei normalen Salzkartoffeln, dann legt Ihr Euch mal richtig die Karten, denn das Wasser ist am Ende verdampft und was bleibt dann noch? Genau, das Salz!!!
Deswegen aufpassen und nicht vor dem Kochen versalzen. Solange noch Wasser in der Pfanne ist, temperaturmäßig ruhig Gas geben am Herd. Das coole ist, wenn das Wasser verdampt ist, sind die Kartoffeln gar und braten anschließend übergangslos weiter in der beschichteten Pfanne, dann aber auf mittlere Hitze zurück gehen, sonst verbrennen die Kartoffeln zu schnell, aber wir wollen ja eine angenehm krosse Kruste haben. Bis das Wasser verdampft ist, dauert es circa 25 Minuten

Ich gehe nicht davon aus, dass ich das Rad neu erfunden habe, denn die Technik wird bestimmt schon so lange wie die Menschheit alt ist, angewendet, aber man muss erst einmal darauf kommen. Ich fühlte mich jedenfalls wie Einstein, bei der Idee eine Kochtechnik zu entwickeln, bei der die Kartoffeln weder innen zu roh, noch draußen schon verbrannt sind, dabei genug Zeit haben, die verschiedene Geschmacksstoffe, wie das Olivenöl, Salz, Pfeffer und vor allem den immer wieder leckeren Geschmack der Limette aufzunehmen. 
Vor dem Servieren ruhig mal eine Kartoffel probieren und nach Geschmack salzen bzw. pfeffern. Dazu passt perfekt ein selbst gemachter Kräuterquark.

Die Limettenkartoffel ist Eure neue Geheimwaffe, die immer passt. Solo mit Quark, oder zu anderem Gemüse, oder natürlich auch als kernige Beilage zu Fleisch, oder, oder, oder…

8 Kommentare

  • Bin auf der Suche nach einem Rezept für Schweinebraten auf die LLK (lecker Limettenkartoffeln) gestoßen. Großes Lob an dich. Einfacher kann man fast nicht kochen. Alles auf einen Schlag und in einer Pfanne.Die Frische der Limette mit der Einfachheit einer Tütensuppe. Ich bin von deinen Rezepten und der Art wie du sie ins Kochvolk schüttest begeistert. Weiter so.
    Thomas

    • hallo thomas, freut mich sehr, wenn dir die rezepte gefallen. das ist das prinzip meiner kocherei, dass man möglichst wenig zirkus veranstalten muss, um ein maximales ergebnis zu bekommen. frische zutaten sind mir auch wichtig, die sich jeder leisten kann.

  • Angelika Clasen

    Bin beim Stöbern nach einem Kartoffelrezept auf die Limettenkartoffeln gestossen und total platt. Habe mich mehr mit Deinem Blog beschäftigt, etliches nachgekocht und bin total begeistert von deiner Art zu kochen. Danke das auch eine 60 jährige noch was lernen kann. Ich sage nur Limettenkartoffeln!

    Gruß Angelika

  • Tommy Holzinger

    Limetten-Saft, oder die halbierten Limetten ganz dazugeben?

    Etwas Abrieb (Zesten), oder wäre das dann zu parfümiert?

    Wieviel Öl, knapp, oder reichlich?

    Ein paar Mengenhinweise könnten sicher helfen.

    MfG Tommy H.

    • Ich nehme nur den Saft, keinen Abrieb

      • Tommy Holzinger

        Besten Dank,

        der Rest wird – wie immer – Gefühl sein, wird schon klappen 🙂

        Wie ich mich kenne, werde ich es einmal 1:1 nachmachen. Und später dann mal mit etwas Limetten-Abrieb am Ende “aufscheuchen”, oder evt. mit einem Hauch Zitronen-Abrieb. Jedenfalls kommen mir und meinen Koch-Vorlieben diese Kartoffeln sicher entgegen.

        Nun schau ich mal, was es hier noch so zu entdecken gibt.

        MfG Tommy

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