Barbecueketchup ratzfatz

Ich war am Wochenende mit meinen Kindern in Bremen, zum alljährlichen Geburtstag meiner Mutter. Da ist es immer total egal was ich koche, weil weder meine Kinder, noch meine Mutter wirklich davon essen. Meine Kinder, weil sie sich den ganzen Tag mit Süßigkeiten vollstopfen, mit denen meine Mutter sie hemmungslos füttert und meine Mutter mag mein Essen sowieso nicht, weil ich nicht gescheit kochen kann. Eigentlich ist meine Küche ein Fall für den Menschengerichtshof in den Haag. Ich gebe aber nicht auf und koche trotzdem immer weiter . Die Bratwürste vom Grill hat jedenfalls keiner verschmäht.  Nachdem mir in den letzten Tagen online schon wieder zu viele Leute gezeigt haben, was sie unter “Ich habe heute Burger selbst gemacht” verstehen, war das für mich ne Steilvorlage endlich mal Burger auf dem Grill zu grillen. Zumindest kommt hier schon mal die Soße als Anzahlung.Zutaten:

100 Milliliter Tomatenmark
2 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Weißweinessig
100 Milliliter warmes bis heißes Wasser
1-2 Esslöffel Kaffee (Instant), oder 100 Milliliter Espresso
Salz
Pfeffer
Tomatenmark in einen Mixbecher geben
2 Esslöffel Honig
Ich habe flüssigen Hinig genommen, es geht natürlich auch fester Honig
100 Milliliter heißes Wasser
Instant-Kaffee, oder gebrühten Espresso nehmen. Ich war gerade bei Metro zum Einkaufen und habe noch ein Eiskaffeerezept mit eben jenem löslichem Kaffee in der Hinterhand. Ich fand den noch nie besonders trinkbar, aber wenn man Kaffee braucht, den man nicht trinken möchte, wie hier in der Barbecue Soße, dann ist Instant-Kaffee genau richtig für ein tolles Raucharoma.
Brrrrrrrrrr
Ordentlich verrühren
Kaffee zu den anderen Zutaten im Mixbecher geben.
2 Esslöffel Weißweinessig

Alles verrühren. Ein Esslöffel ist dafür total ausreichend.
Salz und Pfeffer nach Geschmack. ich habe auf die Menge einen halben Teelöffel Salz und einen Teelöffel weißen Pfeffer genommen. Schwarz wäre genau so gut, aber meine Mutter hatte nur weißen vorrätig.
Umfüllen in eine Schüssel und dann geht es ab zum Grillen, oder zu kurz gebratenem ohne Soßenbasis, oder, oder. Alles besser als gekaufte Barbecuesoße.
Bei mir gab es dazu Hamburger vom Grill. Ich habe ja sonst keinen Grill zur Verfügung außer jenen, den ich vor Jahren bei meiner Mutter in Bremen deponiert habe und dort ein Mal im Jahr benutze. Ich schwitze jedes Jahr Blut und Wasser, bis der Grill dann wirklich mal Glut hat. Gestern habe ich bestimmt einen halben Liter Grillanzünder verballert, bis der Grill an war.
Die Barbecuesoße ist genau auf den Punkt. Tomatig, rauchig, süßliche Kopfnote mit leichter Säure im Abgang und so salzig, oder geschärft, wie Ihr das macht.  Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert