Hamburger mit Duke of Berkshire Patties auf selbst gebackenem Toast
Originale Hamburger wurden gar nicht in staubigen Milchbrötchen serviert, sondern auf Toastscheiben. Wir hatten Besuch aus Berlin und dann versuche ich es noch netter zu machen, als es ohnehin schon immer bei uns ist. Unsere ehemalige Nachbarin war mit ihrem Sohn ein paar Tage bei uns in Cuxhaven, dann gibt es auch in der Woche ein bisschen mehr Aufwand, als an normalen Tagen. Den Teig für das Toastbrot habe ich schon morgens angesetzt und dann am frühen Abend zu Brot verarbeitet. Der Rest ist relativ zügig gemacht. Maseke, Mais im Ofen, Salat schneiden, und wenn alles bereit ist, noch das Fleisch braten. Ich hatte Fleischpatties vom Duke of Berkshire Schwein. Die müssen sich hinter keinem ordinären Rind verstecken, denn das ist ein eher fettes Schwein mit sehr schön durchwachsenem Fleisch, das deswegen sehr saftig brät.

Zutaten:
Toastbrot (anklicken)
Fleisch:
1,2 Kilo Duke of Berkshire Patties
grobes Salz
Pfeffer aus der Mühle
Rapsöl
1/2 Romana Salat
2 Tomaten
1/2 Salatgurke
1 große rote Zwiebel
Maseke (anklicken)
1,2 Kilogramm Ofenpommes aus rohen Annabellekartoffeln
Rapsöl
1 Teelöffel grobes Salz
Maiskolben:
3-4 Maiskolben
80 Milliliter Rapsöl
1 Teelöffel grobes Salz

Morgens den Toastbrotteig kneten und dann über den Tag aufgehen lassen. Minimum zwei Stunden Ruhezeit, wenn Ihr nicht so viel Zeit habt.

Mit einem Leinentuch abdecken und sich abends wundern, wie der Teig explodiert ist.

Teig aufteilen und dann entweder rollen wie im Rezept, oder Bubbles in die Form legen

Teig dreißig Minuten aufgehen lassen und mit Milch-Eigelbmischung bestreichen und Sesam bestreuen. Steht auch alles im Rezept

Tomaten in Scheiben schneiden. Salatgurke ebenfalls in Scheiben schneiden, Romanasalat in Blätter schneiden

Toast bei 180 Grad in 35 Minuten backen

Maseke rühren. Das habe ich mal selbst “erfunden” und das ist ein Mix aus Mayonnaise, Senf und Ketchup, nur eben frisch, ohne die ganzen E-Stoffe und Geschmacksverstärker

Das geht so einfach wie Brötchen zu backen und wenn man damit angefangen hat, muss man das immer wieder tun.

Schaut mal wie cremig

Maiskolben mit Rapsöl und grobem Meersalz in einer Ofenform in den Ofen stellen. Der kann noch heiß vom Toastbrot sein.

Den Mais stellen wir später in den Ofen, wenn die Pommes garen.

Eine rote Zwiebel häuten

Zwiebel in Ringe schneiden

Damit kann sich jeder nach Geschmack die Burger am Tisch belegen

Für die Pommes frites nehmen wir Annabelle Kartoffeln. Die sind noch roh und brauchen dringend eine Dusche, weil sie noch sehr sandig sind.

Normal koche ich die Kartoffeln vor, damit sie resistente Stärke bilden können, die nich den Blutzucker hochtreibt, aber das ist schlimm dann verzichte ich dieses Mal auf die Kartoffelstäbe

Kartoffeln ordentliche waschen und ich habe sie noch ein bisschen mit dem Stahlschwamm geputzt

Kartoffeln mit einem scharfen Messer in Stifte schneiden

Das ist echt nicht schwer

Pommes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Rapsöl besprenkeln

Die Patties vom Duke of Berkshire Schwein

Pfanne mit Rapsöl bei Vollgas erhitzen. Das Öl soll den Pfannboden bedecken

Patties ins sprudelnde Öl geben

Je nach Herd, nach zwei bis drei Minuten wenden

Die Patties sollen eine schöne Farbe haben und auf der Rückseite so lange gebraten werden, wie auf der Vorderseite.

Pommes nach 30 Minuten wenden und dann noch 10 bis 15 Minuten weiter garen

Die fertig gebratenen Patties kommen in einen Topf, der bei Stufe eins oder zwei auf dem Herd steht und dann den Deckel auflegen, damit nichts auskühlt

Jede neue Ladung nach dem gleichen Muster.

Wenn alle Patties gebraten sind, kommt grobes Salz und Pfeffer aus der Mühle dazu und wird gut verteilt.

Toastbrot ist fast noch warm, sonst hätte ich es getoastet. Könnte man machen, aber muss man nicht zwingend.

Toastscheiben mit Maseke bestreichen

Romasalat

Rote Zwiebeln

Tomatenscheibe und Gurke

Duke of Berkshirepattie

Noch ein Schlag Maseke, damit es gut rutscht

Deckel drauf

Pommes sind fertig, jetzt noch salzen

Der Mais war die letzten 15 Pommesminuten auch im Ofen, jetzt beides mit dem Burger auf einem Teller.

Das ist wahnsinnig lecker. Das Fleisch ist zart und saftig, sehr geile Masekesoße, Pommes top, über Mais müssen wir nicht reden.

Ich finde es super und am Tisch wird klaglos gegessen. Mehr geht nicht.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.