Paprika aus dem Ofen, mit griechischem Joghurt
Für mich ist auch die siebte Stunde. Das kann ganz schön lang werden, wenn man sieben oder acht Gemüsedipps mit griechischem Joghurt verbloggen muss. Das hier ist jetzt auch der letzte und wie immer mein liebster, weil das Beste immer zum Schluß kommt. Paprika kann alles. Gut schmecken, gesund sein, gut aussehen. Unglaubliches Gemüse. Nachdem im Ofen das Wasser entzogen wurde, trifft die Ofenpaprika auf cremigen griechischen Joghurt mit zehn Prozent Fettgehalt. Wenn man dazu noch frisches Fladenbrot auf den Tisch stellt, werden auch zwölf Leute satt, wie hier bei diesem Anlass.

Zutaten:
4 Paprikaschoten
30 MIlliliter Rapsöl
2 Knoblauchzehen
2 Scheiben Bio Zitrone
1/2 Teelöffel grobes Salz
reichlich Pfeffer aus der Mühle
6 Esslöffel griechischen Joghurt 10% Fett

Paprika zerkleinern und in eine Ofenform legen

Knoblauch häuten

Bio Zitrone in Scheiben schneiden

Zitronenscheiben und Knoblauchzehen zur Paprika in die Ofenform legen, Rapsöl darüber verteilen

Backofen auf 150 Grad Umluft aufheizen und dann die gesammelten Gemüse für 45 Minuten in den Ofen stellen

Nach einer dreiviertel Stunde wird das Gemüse aus dem Ofen geholt und es darf über Nacht abkühlen. Bei mir ist schon zwei Uhr nachts

Jetzt ist der nächste Morgen und das Gemüse wird zu sortenreinen Joghurtdipps verarbeitet

Joghurt ist am Start

Fladenbrot ist gebacken

Paprika inklusive der Knoblauchzehen, aber ohne die Zitronenscheiben aus der Ofenform in einen Mixbecher umfüllen

Im Mixbecher wird es mit einem Pürierstab, oder wie bei mir mit dem ESGE Zauberstab zerkleinert.

Schriiiiiiiiiiiiing

Salz und Pfeffer

Griechischen Joghurt mit der Paprika sanft untermischen

Ich brauche das erst am Abend, also fülle ich es wieder zurück in die Ofenform.

Die kommt in den Kühlschrank. Wenn man eine Form mit Deckel hat, hält sich das locker eine Woche.

Weil ich so viele verschiedene Sorten habe, lege ich noch zwei Stücke Ofenpaprika darauf, damit ich weiß was es ist, falls mich jemand fragt.

Der Paprikadipp ist schön würzig, hat eine natürliche Süße und ist gleichzeitig auch ein bisschen herb. Salz und Pfeffer passen gut und der Joghurt, sowieso die Zitrone geben eine angenehme Säure. Mit dem Fladenbrot zusammen ist es zumindest ein guter Einstieg ins Essen, manche Leute essen sich auf daran satt. Ich hatte noch Fleisch, Kartoffeln, Nudeln, und verschieden Soße, damit sich jeder nach seinen Wünschen ernähren konnte.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.
Diese Dipp-Serie ist superklasse!
Funktioniert auch mit Kürbis: ein Farb- und Geschmackserlebnis.
Hab mit Zwiebeln ergänzt, wie bei der roten Bete-Version.
Nächstes Mal nehm ich noch Ingwer dazu.
Vielen Dank für deine Ideen und die pfiffigen Geschichten drumrum.
Grüße aus dem Schwabenländ-le 😀
Bitte gerne. Die Bilder sind leider echt eine Katastrophe, aber schön wenn Du Dich trotzdem überzeugen lassen hast. Ich mag die Dipps auch sehr und vor allem das gesellige daran.
Nacht und Nebel-Aktionen fordern ihren Tribut.
Das ist Küchenrealität ohne Gedöns und Tun-als-ob. Das pure Leben 😉
Schön wenn Du das so siehst, ich habe in den Gruppen für die Bilder ziemlich blödes Gequatsche kassiert. Hier haben sie wenigstens so getan, als wenn sie die Beiträge nicht gesehen hätten ;-)999999999999
Oh doch! Ich habe sie genauestens betrachtet und für lecker empfunden.
Aber ich muss ja auch nicht immerzu meinen Senf abgeben…
Mit Deinem Senf sieht es jedenfalls nur halb so einsam aus.
Mit Deinem Senf sieht es jedenfalls nur halb so einsam aus.
Wegen den Posts hab ich mir JETZT die Bilder angesehen.
Was hast du denn, Jörg? Ist doch alles gut?
Das sieht aus wie ein normales Essen,
in normalen Gefässen, ohne erst für
Schöner Wohnen hergerichtet zu sein.
Wer auch immer darüber gelästert hat,
der hatte einen anderen Grund.
Hassorgie warum auch immer…
Mit dem Kartoffeldipp haben sie rumgezetert und mit sonstwas auch noch. Es war ein Trauerspiel
Jörg, wo und wer ließ sich über die Deko aus? Das habe ich nicht mitbekommen.
Zum einen – die Bilder von Dir finde ich immer gut. Sie stellen den Alltag dar. Deine Seite ist für mich deswegen so ansprechend, weil nicht mit Soße gemalt wird. In Restaurants, wo Speisen so serviert werden, werde ich meist nicht satt, da der halbe Teller bemalt wurde, Tomaten und Salatblättchen, die zum Miro-Bild gelegt wurden, man mit Pinzette ein Bohnenstängelchen platzierte und eine einzelne Sojabohnensprosse frittiert die Stellung hält. Dort schlage ich kein zweites Mal auf.
Wem es Freude bereitet, kann seine Homepage in der Form betreiben. Es ist aber gut, daß es Nischen gibt, die Menschen wie mich ansprechen. Die Freude am Kochen kann sich vielfältig durchsetzen und Du bist es, der mich bei dem Thema abgeholt hat. Ich habe keinen Bock darauf, nur für die Deko den halben Kühlschrank zu füllen.
Falls Du in Facebook sein solltest und dort Gegenwind bekommen hast, meiner Meinung nach legt man sich in sozialen Medien allgemein zu den Hunden. Ein sinngemäßes Zitat: „Hängt die Sonne der Kultur recht tief, werfen auch Zwerge lange Schatten.“ ( Wahrscheinlich von Novalis )
Letztens, als jemand hier ein Rezept nicht hinbekam und sich verbal wie die Axt im Walde gegen Dich benahm, wurde er reichlich bedient mit dem, was er dringend benötigte: Aufmerksamkeit. Narzisstisch Ausgerichtete ohne Impulskontrolle füttert man so. Auf Konsens ist dieses Klientel nicht aus.
Aber auch das mag ich an Dir – Du scheinst mir nicht arrogant zu sein, Jörg.
Ein Feedback ist gut und hast Du verdient. Kritik, hier kommt darauf an. Ich besuche andere auch nicht und verkünde lang und bereit in deren Wohnung, daß ich den Sessel geschmacklos finde und werfe ihn aus dem Fenster. Das schickt sich einfach nicht.
Ich weiß ja, dass mein Essen besser ist als meine Fotos. Ich würde mir da mehr Einklang wünschen, vielleicht klappt es irgendwann noch besser. Ja, das war bei Facebook. So ne Trulla, die immer nur zum Meckern vorbeikam. Ist nicht mehr in der Gruppe 😉
.. werfen Zwerge lange Schatten ..
🙂 herrlich