Schnitzel aus der Oberschale mit Gedöns

Das ist ein Gericht das es bei uns am Samstag zum Abendessen gab. Ich habe vieles frisch gekocht und bei den Nudeln vom Vortag, eine frische Tomatensoße gekocht. Die Pilze habe ich vom Tag der offenen Tür beim Fruchthaus Hulsberg mitgebracht und das Fleisch ist Oberschale aus dem Handelshof, die ich in geröstetem Maismehl paniert habe. Zusätzlich gibt es noch Ofenkartoffeln aus der Heißluftfritteuse, eine frisch aufgeschlagene Sauce béarnaise und Zucchini und Auberginen aus dem Ofen. Wenn man will, passt das alles irgendwie zusammen und wenn man eben vieles nicht mag, dann kann man sich daraus immer noch etwas zusammenstellen, um nicht hungrig ins Bett zu müssen. Für mich war es der pure Genuss und den teile ich gerne mit Euch. Zubereitungszeit bummelige 90 Minuten, oder schneller

Zutaten:

1,4 Kilo Oberschale vom Duke of Berkshire Schwein
1 tiefer Teller Mehl
6 Eier
1 Teelöffel Salz
1 Prise Chiliflocken
250 Gramm Paniermehl aus geröstetem Maismehl
1 Liter Rapsöl (mit Sicherheitsreserve)

Zucchini aus dem Ofen (anklicken)
Aubergine aus dem Ofen (anklicken)
Ofenkartoffeln aus der Heißluftfritteuse (anklicken)
Spirelli mit Käse überbacken (anklicken)
Asiapilze aus der Pfanne (anklicken)
Sauce béarnaise (anklicken)
300 Gramm Reis
1 Teelöffel Salz

Spirelli mit frischer Tomatensoße und Käse überbacken werden das am Ende

Tomatensoße reduziert, Käse wird gerieben

Für die Panierstraße wird Mehl in einen tiefen Teller gekippt

6 Eier aufschlagen und verquirlen mit Salz und Chiliflocken würzen

Geröstetes Maismehl, oder Paniermehl in eine dritte Schale füllen

Das ist die Oberschale vom Schwein

Nudeln mit der eingekochten Tomatensoße in der Ofenform vermischen

Mit geriebenem Käse bestreuen

Nudeln bei 200 Grad in den Ofen stellen

Zucchini und Auberginen in Scheiben schneiden

Jeweils in eine eigene Form legen, mit Öl begießen, Salz, Chiliflocken, ein Spritzer Zitronensaft

Zucchini und Aubergine in den Ofen stellen für 35 Minuten, halbierte Kartoffeln bei 200 Grad in die Heißluftfritteuse geben

Asiapilze vorbereiten

Das Fleisch vorbereiten

Zuerst in Mehl wenden

Anschließend das Fleisch durchs Ei ziehen

Nächste Station geröstetes Maismehl, oder Paniermehl

Natürlich wie alles andere auch von beiden Seiten machen

Die panierten Schnitzel ablegen

Rapsöl daumenhoch in die Pfanne geben und bei Vollgas erhitzen

Schnitzel drei Minuten pro Seite ausbacken

Nach drei Minuten wenden und die Unterseite ebenfalls drei Minuten lang ausbacken

Was fertig ausgebacken ist, kommt auf ein Backblech und das stelle ich in den Ofen. Wenn das Gemüse und die Nudeln nach 35 Minuten fertig sind, auf 80 Grad reduzieren und das Fleisch dort warmhalten und nachziehen lassen

Wenn das Fleisch komplett verbraten ist (16 Stücke Schnitzel), bereite ich die Sauce béarnaise vor und gebe alle Zutaten in die Schlagschüssel

Alle Beilagen und die Schnitzel warten bei 80 Grad auf die Fertigstellung der anderen Komponenten

Darunter steht das Fleisch

Reis kocht, auf dem Topf schlage ich im Wasserbad die Sauce béarnaise

Mit dem ESGE Zauberstab wir die Soße aufgeschlagen

Mit der Pfanne in der vorher die Schnitzel waren, brate ich die Asiapilze in neuem Öl

Parallel schlage ich immer noch an der bearnaise

Asiapilze sind fertig

Auberginen sind am Start

Zucchini warten auf Abnehmer*innen

Spirelli sind fertig

Estragon und Kerbel kommen in die Sauce bearnaise, bzw machen sie erst zu einer

Spirelli

Ofengemüse

Sauce béarnaise

Glückliche Schnitzel

Ein echter Traumteller für Ehedrachen

Asiapilze mit Sauce béarnaise

Ofenkartoffeln aus der Heißluffritteuse

Die erste Rutsche Schnitzel für den Tisch

Sensationelles und vielfältiges Gericht, das alle Sinne anspricht. Reis gibt es auch noch, aber den habe ich schon vorausschauend für den nächsten Tag als Bratreis eingeplant. Der passt aber super zu den Schnitzeln, dem Gemüse, der Sauce béarnaise und zu den Pilzen.

Das Fleisch ist zart und knusprig. Da meckert keiner am Tisch. Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

24 Kommentare

  • Haifisch

    Wenn ich das richtig verstehe,
    hast Du eine Art Extraküche,
    und eine normale Küche.

    Hast Du schon an einen zweiten Backofen gedacht?
    Würde bei Deiner Art zu kochen vielleicht gut sein.
    Trotz Dampfmaschine und Heissluftfriteuse usw.

    Der Normalverbraucher
    mit Singlehaushalt bis max. 4P-Haushalt
    braucht das nicht. Aber Du?
    Also ich würde darüber nachdenken,
    vor allem wenn ich eh eine Extraküche habe

    • Das hast Du falsch verstanden. Ich habe eine Küche zuhause. Da steht ein Herd, ein Backofen darunter und im Regal stehen eine Heißluftfritteuse, ein Krups Cook 4 me, im Schrank ein Kontaktgrill und im Keller ein Slowcooker zum Raufschleppen und der Elektrodrehgrill, der auch zwei Herdplatten hat. Sonst habe ich keine weitere Küche

  • peter

    Wofür denn auch ? Deine Küche ist doch super und hübsch soweit man das sieht…
    Mit so zwei Küchen anzugeben ist was für Poser…. 🤠

    • Habe ich gestern Abend mit Emma als Thema gehabt, dass unsere Küche besonders gemütlich ist, mit dem Holzboden und überhaupt so. Die ist nicht so gesichtslos wie eine Möbelhausküche, die man sich heute so zusammenstellen könnte.

      • peter

        Eben. Ne Küche ist ja volle Kanne Lebensraum und kein Showroom.
        Ich kannte mal eine, die sich ein neues Haus gebaut hat mit 9 Meter geschleckter
        Küchenzeile auf er nie was gescheites gekocht wurde, aber alles hat genauso geglänzt wie alle Böden und man sollte bittschön Filzpantoffeln zur Schonung
        anziehen.
        Grr; mit Müh und Not habe ich den Nachmittag durchgezogen und sie später
        mal angerufen und ihr gesagt, dass sie sich bitte nie wieder melden soll.

        • Haha, kenn ich auch alles aus diversen vorherigen Leben. Da bin ich auch immer nur einmal gewesen. Küche als Statusobjekt habe ich auch nie verstanden. Ich habe gestern Abend so nebenbei in Etappen für Elisabeths Nachfeier des Geburtstages, Pizzaschnecken aus Hefeteig gebacken und dabei haben mir dann nacheinander noch Kinder Gesellschaft geleistet, die noch nicht geschlafen haben. Ich lasse mir später mal berichten, wie die angekommen sind.

        • Haifisch

          DAS kenn ich gut.
          Das braucht jemand wie ich sicher nicht.
          Diese Besch.. Hochglanzküchen,
          die nur gut assehen sollen, und TEUER,
          sonst nix.

    • Haifisch

      … gar nicht.. nix für Poser…

      Eine Küche für “normal”,
      eine wo man rumsaut, experimentiert,
      nicht dauernd den Lappen schwingt.
      Oder anders gesagt zweckorientiert putzt,
      nicht Besucher-orientiert.

      Ich hatte das. Im Keller.
      Ist eher zufällig entstanden ..
      weil ich die alte Küche nicht wegwerfen wollte,
      die nicht mehr ins neue Haus gepasst hat.
      Also genauer: ins umgebaute Haus.
      So nach und nach wurde das
      eine voll funktionsfähige Küche.
      Die Kids haben es geliebt. Freie Bahn.
      Das war dann am Ende echt cool.

      Die Sauereien wurden unten gemacht.
      Also die Sossenkocherei, die Marmeladen,
      Obst, Gemüse kistenweise verarbeiten.
      Alles, was furchtbar stinkt oder spritzt.
      Die Kids alleine, ohne mich.

      Ich hab das genossen.
      Inzwischen brauche ich das nicht mehr,
      ich koche nicht mehr so viel.

      Was aber total schön 🙂

      • so groß ist das Haus leider nicht. Dafür fehlen bestimmt 50 qm

      • peter

        @ Haifisch
        Wow; eine Zweitküche zum sudeln für die Gören…Das nenne ich mal den
        wahren Luxus.
        ( Hier kurz meine persönliche Definition von Luxus :
        Luxus = größtmögliche Lebensqualität , maximaler Handlungsspielraum und Zufriedenheit mit dem gegebenen. )
        Insofern lässt sich das persönliche Lebensglück wohl an jedem X-beliebigen
        Ort finden, sofern er denn passt. Mit Sicherheit aber garantiert nicht in einem
        gated quarter und in einer 800 qm Villa in Malibu, umzingelt von 20 laufenden
        Metern importierter Bulthaupt Küchenzeile…
        Apropos: meine Küchenzeile habe ich damals bei Einzug selber gebaut und auf meine kurzen Haxen abgestimmt / bissele tiefergelgt. Trotz Verwendung von edlem kanadischen Kischbaumfurnier mit dem ich die Stützbalken verkleidet habe, hat das Ding incl gutem Herd, super Spüle und Armatur unter 800.- gekostet, und es ist besser designt als diese B-dingens.
        Wenn ich davor stehe und brutzel und schmurgel und köchel und natürlich
        dabei Siff mache , bin ich glücklich, stolz und zufrieden. > Luxus halt…

        • Haifisch

          @Peter: Wie gesagt, die Kellerküche
          ist zufällig entstanden, nicht extra für die Kinder.
          Die haben es aber sehr gern genutzt,
          weil ich da nicht so hinterher war,
          dass es hinterher gleich wieder ordentlich ist.
          Es war ja zum Arbeiten da, nicht zum Anschauen.
          Abgestossen, alt, und so weiter.
          Das hat den Spassfaktor beim Kochen ungemein erhöht.
          Die Kids durften Fehler machen -war ja egal.
          Angebrannte Töpfe, Bleche, huh, das war teilweise …
          aber sie haben dabei gelernt, es richtig zu machen.
          Alleine, ohne hektischen Elter daneben.
          “Pass auf, der teuere xxx”. War sehr entspannt.

          .. umzingelt von 20m Bulthaupt …
          herrlich, genau das ist es,
          womit man mich jagen kann.

          Meine “gute” Küche ist auch selbst eingebaut.
          Komplett. Elektrik, Wasser, Möbel.
          Aber mit 800 Euro kam ich nicht hin.
          Stahl und Stein, hochwertiger Herd, blabla.
          Hält bis ich tot bin. Ich liebe die Küche,
          WEIL ich sie selbst gestaltet habe.
          Nach meinen Bedürfnissen,
          nicht denen eines Küchentrottels bei Plana.
          Und mich da drin für mich ökonomisch bewegen kann.
          Und beim Putzen keinen
          manischen Anfall über Stunden brauche.
          Es geht schnell, wenn ich nicht grade Teppanyaki mache
          (Ohne Spezialzubehör, einfach Platte auf dem Herd).
          Das spritzt schon sehr. Kellerküche gibts ja nicht mehr.

          Jetzt hätte ich gern das Haus meiner Tante.
          Die hat eine “Sommerküche”
          Was ist gemeint?
          Eine echte Zweitküche in Gastro-Dimension,
          für Sommerfeste mit vielen Gästen.
          Kann ich mir nicht leisten,
          kann sich fast niemand leisten.
          Die Frau hat ja auch die 800qm Wohnfläche,
          von der sie vielleicht 100 selber nutzt,
          eher weniger. Allerdings nicht in Malibu.
          Also frag lieber nicht nach der Heizrechnung.
          Der Rest: kalt, unbewohnt, nur mit Gästen genutzt.
          Aber die Sommerküche… das hat schon was, kicher…

          So, muss arbeiten.
          Ich kann mir Deine Küche gut vorstellen, Peter.
          Ist bestimmt genauso vielgenutzt und verkratzt wie meine…

  • peter

    Pfft die Weiber ; Außenküche….
    Wenn sie den Unterstand dafür baut, alle Geräte dafür besorgt, alles hübsch ordentlich anschließt, für einen zweiten Satz Pfannen und alles sonstige Gedöns sorgt, sich dann
    noch um Rasen oder Hof kümmert und die Sitzmöbel und Tische usw. verstaut und das
    dreckige Geschirr zur Spülmaschine schleppt,
    tjaa, dann kann man sicher mal drüber nachdenken.
    Sowas ist allerdings eh nur geil, wenn man auf ner mickrigen griechischen Insel lebt,
    aber bestimmt nicht an der Nordseeküste.
    Da würde ich mich an deiner Stelle mal ganz stille und bedeckt halten…

    • ich habe darauf auch überhaupt keinen Bock. Vielleicht mal einen Gasgrill, weil mir Kohle auch keinen Spaß macht.

      • peter

        jawoll, unbedingt; wenn ich ein Haus mit Garten hätte, würde ich mir das schon
        längst angeschafft haben. Die Dinger kann man rumrollen und wenn es was
        habwegs anständiges ist, kann man irre viele dolle Sachen machen:
        normal grillen volle Pulle, indirekt grillen,niedrigtemperaturgaren, ziehen lassen
        und auf der Nebenfläche schmurgelt das Gemüse oder das Baguette usw.
        Geile Sache; dann hätt ich noch supergerne ne Grillplatte dazu; am liebsten so
        nen japanischen Edelstahl Teppanyaki. Davon träume ich schon lange, aber
        die erhältlichen Indoor Geräte sind sackteuer, zu schlapp und – am schlimmsten-
        sauschwer. Schluchz….
        Grad mal so geschwind das Angebot gesichtet und war überrascht wie
        günstig man an was brauchbares schon rankommen kann.
        Ich bin mir ziemlich sicher, dass du damit ne Menge Freude haben könntest.

  • peter

    Hmmm, Lotus ist nix für mich – funzt mit Kohle und braucht anscheinend Brennpaste,
    BRRR. Ganz böse Kombi in meinen Augen, aber das Prinzip ist schon echt clever.
    Aber da lebe ich lieber mit meinem kleinen japanischen Tischgril der mit so schmalen
    Gaskartuschen betrieben wird, superflach und leicht ist.
    Reicht grad so für 3 -4 Gäste, funzt super und garantiert immer nen entspannten und
    leckeren Abend. So auf den Herbst hin muss ich den mal wieder verwenden. Njam…

    • Ich war schon ein paarmal kurz davor mir einen zu kaufen, aber der ist für uns einfach zu klein und am Ende doch recht teuer.

      • peter

        Ich glaube auch dass die Dinger einfach Banane sind.
        So im Mittelwert 150.- Öcken für ne geschlitzte (lackierte!!) Blechdose mit
        PC-Lüfter ist arg sportlich. Und für ne Family natürlich viel zu klein.
        das sind so Dingens, die nach dreimal auf Nimmerwiedersehen im Keller verschwinden….

        Leg lieber ab und an mal das Geld beiseite, dass du durch dein spottbilliges
        Fleisch gegenüber Otto-Normalverbraucher gespart hast und bis Ostern hast
        du genügend Knete beisammen um dir nen anständigen Gasgrill zu kaufen.
        Wenn du mutig nen gebrauchten abgreifst, wirst du was feines finden, das
        für euch sechs plus Gäste reicht und dann auch richtig Spaß macht.
        Aber da sollte man sich mal informieren, worauf man bei gebrauchten achten
        muss. Aber es gibt wie immer auch ganz korrekte Angebote von Leuten, die
        halt z.B. umziehen müssen oder ” aufrüsten” wollen.

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