Kartoffeln hawaii
Manchmal reitet mich der Teufel, wenn der Assoziationsblaster anspringt. Beim Bananen Fred gab es die Kiste Ananas für einen Zehner, beim Handelshof den gekochten Schinken 500 Gramm, im MHD Verkauf für 2,50 und ich hatte noch einen Grünlander Käse für 2 Euro pro Kilo, ebenfalls MHD Ware. Die Kartoffeln hatte ich in weiser Voraussicht schon am Vortag als Pellkartoffeln gekocht, damit die resistente Stärke bilden und meinen Blutzucker nicht hochtreiben können. Das letzte Stück in dem Puzzle war der gekochte Schinken. Als ich den in den Händen hielt wusste ich, dass ich unbedingt mal wieder irgendwas “mit Hawaii” essen wollte. Pizza fiel aus, weil ich kein Weißmehl an normalen Tagen esse. So fielen mir die Pellkartoffeln ein und alles schrie nach dem Versuch.

Zutaten:
600 Gramm Kartoffeln
1/2 Teelöffel Salz
50 Milliliter Rapsöl
1 Ananas
8-10 Scheiben gekochten Schinken
300 Gramm geriebener Käse mit guten Schmelzeigenschaften bei mir Grünländer
Currymayonnaise:
200 Milliliter Öl
1 Ei mit Raumtemperatur
1/2 Teelöffel Salz
1 Prise Chiliflocken
1 Esslöffel Zitrone
1 Esslöffel Essig
2 Esslöffel Currypulver
1 Teelöffel Senf

Pellkartoffeln vom Vortag, in drei Minuten Druckkochen mit dem Krups cook 4 me gekocht. Ihr könnt das auch konventionell mit einem normalen Kochtopf erledigen, dauert dann eben länger. Ananas schälen, in dünne Scheiben schneiden und den Kern rausschneiden, weil der hart ist und im Mund keinen Spaß macht.

Kartoffeln halbieren, Öl in die Pfanne geben und bei Vollgas erhitzen

Kartoffeln bei Vollgas für 3 – 4 Minuten pro Seite im Öl braten

Ananas in Scheiben geschnitten

Je besser das Öl sprudelt, desto besser wird die Farbe

Wenden und die Rückseite so lange wie die Vorderseite garen

Currymayonnaise herstellen

200 Milliliter Öl1 Ei mit Raumtemperatur
1/2 Teelöffel Salz
1 Prise Chiliflocken
1 Esslöffel Zitrone
1 Esslöffel Essig
2 Esslöffel Currypulver
1 Teelöffel Senf

Alle Zutaten in den Mixbecher geben

Kartoffeln sind super, Herd abstellen


Mit einem Pürierstab, oder einem ESGE Zauberstab in wenigen Sekunden zu Mayonnaise aufschlagen

Schriiiiiiiiiiing schon fertig

Backofen auf 200 Grad Umluft aufheizen

Kartoffeln salzen

Gekochten Schinken auf den Kartoffeln verteilen

Ananas auf dem Schinken platzieren

Käse reiben

Das ist so wie immer wenn irgendwas richtig fragwürdig ist, dann begräbt man es unter möglichst viel Käse. Das machen die echten Kochnieten auch so. Da reihe ich mich nahtlos ein.

Käse auf allem verteilen

Alles in den Backofen stellen. Danach gab es Pyrolyse.

Schmelzzeit 20 Minuten bei 200 Grad Umluft. Wenn es dann nicht braun genug ist, gebt fünf Minuten 220 Grad obendrein.

Graf Porno bittet zu Tisch

Das Machwerk habe ich zur besseren Entnahme aus der Pfanne geviertelt.

Meine jüngste Tochter Elisabeth ist ja die Ananassüchtige in meiner Familie und der hatte ich schon vorher von meiner Idee erzählt. Sie war total heiß auf das Gericht und da kennt sie keine Verwandten. Alles was am Ende noch übrig blieb hat sie für den nächsten Tag für sich reklamiert. Ich habe noch einen Schlag Currymayonnaise dazu gegeben.

Man muss das sicherlich mögen und es hat auch überhaupt nichts mit einer Pizza Hawaii zu tun, aber es ist unendlich lecker, mit dem röstarmomatrischen Kartoffeln, dem gekochten Schinken, dem komplett überall reingehenden Ananasgeschmack und dem Käse. Die Currymayonnaise macht es dann komplett pervers. So bin ich halt.

Einfach mal für Gesprächsstoff sorgen. Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Naja, solange wenigstens keine Marshmellows mit drin sind – in Gottes Namen…..
Ich muss allerdings leider zugeben, dass dieses Machwerk ( obwohl ich alle Varianten
von gekochten Gerichten mit Ananas regelrecht hasse – speziell noch mit Schinken!)
wenn es dann fertig ist doch ganz schön geil ausschaut…
Und weil es dann ja eh scheissegal ist, tät ich auch noch die Currymayo nehmen.
An irgendwas muss ja eh jeder mal sterben…
Mir hat das haptisch sehr gut gefallen und als Gesamtkonstrukt auch.
sach ich doch.. schaut einfach super aus. ansonsten hätt ich nix geschrieben.
Haha. Lieber nichts sagen, wenn es nichts freundliches ist.
Hoho, mit meiner ” Freundlichkeit” tun sich manche bissele
schwer, aber die meisten kapieren dann doch, dass sie von
Herzen kommt , aber halt nur ein bisse ums Eck formmuliert ist.
Man muss ja nicht gleich schleimen..
Ich zitiere einen deiner letzten Sätze aus dem Post. “So bin ich halt.”
Und wenn ich’s mal echt übertrieben habe, kann ich ja noch super
denTrick mit dem traurigen Welpenblick und murmeln “sorry…”.
Funzt praktisch immer, außer meine Freundinnen hatten ihre Tage.
Dann hätte ich sie einfach auf den Bauch gedreht, oder gefragt, ob sie Zahnschmerzen hat?
😉
Ich verzichte auf die Kartoffeln,
gut abgehangen oder nicht.
Der Rest ist prima.
….der Trump könnte mal sterben gehen. …
Alt genug ist er ja.
Vielleicht blicken Jüngere es besser
als dieser verkalkte Narzisst.
Grummel grummel,
den würde der Haifisch gern fressen,
und dann kotzen gehen.
Milde Gabe für die Piranhas..
.. jetzt keine Vortrag über Biologie..
Piranhas mögen kein Salzwasser, egal..
Die Kartoffeln können alles.
Also ich fand gerade die Kartoffeln den Bringer, weil die die mir unangenehme
Säure von Ananas sicherlich mildern werden.
Und deine skurrilen Fressgelüste wg. Herrn TR. ; nun ja: ich habe eine große
Bewunderung für die spanische Tradition, dem Torero nach erfolgreichem Kampf,
die angebratenen Hoden des besiegten Stieres zu kredenzen..Für mich mit viel
Pfeffer bitte.
Und eimmal als Zehnjäriger kam meine Mutter stolz nach der Arbeit heim und hat mir
freudig mitgeteilt, dass sie ein Kalbshirn ergattern konnte und es mir gezeigt.
Ich war sofort aus der Küche raus. Muttern war’s wurst, so hatte sie halt mehr allein.
Aber als dann der Geruch aus der Küche kam – mit gebratenen Zwiebeln und dem gebratenen Hirn musste ich sofort zurück – soo köstlich roch das.
Es wurde ein knallharter Verteilungskampf, denn sie bestand auf 60% für sich;
auf geröstetem Brot war das eine perverse Köstlichkeit – ebenfalls viel Pfeffer…
Aber Körperteile von POTUS ? Niemals:
Stell dir doch nur mal vor; seine ” Schupfnudel” in Sun-Tan geschmort…no way ever.💩
Tr: .. deswegen dann Kotzen – für die Piranhas 😉
die fressen alles.. völlig gleich was..
Ich kann kann mir den auch nicht als Futter vorstellen..
Schade um jede Minute Kochzeit..
Den zähen Laffen kriegst auch im cook4me nicht weich.
Da gibt es kein Programm dafür..
Ananas: ich kann die wieder essen,
seit ich darauf gestossen bin, dass fettig gebraten geht.
Deswegen ess ich lieber fettige Ananas als Kartoffeln 🙂
Hirn: ach, das erinnert mich an Hirnpudding.
Ich konnte das nicht essen.
das durften meine Eltern alleine essen..
Hirn paniert und wie Schnitzel ausgebacken soll sehr lecker sein. Paniert schmeckt ja alles.
Nixda panieren!! bei uns gabs absolut nix paniertes. Punkt!
Schade eigentlich. Was seid Ihr denn für Rumäninen, wenn es nix paniertes gibt?
Ich war nur ein einziges Mal beim Vater der Mutter meines ersten Kindes in Dänemark zu Besuch, als die Frau gerade neu war. Der war ein begnadeter Koch und hat gerne guten Wein getrunken. Uns hat er irgendwas super leckeres und zartes, scharf angebratenes serviert und erst nach ausgiebigem Lob nach dem Essen, hat er uns erzählt dass es Stierhoden waren. Tat dem Ganzen aber keinen Abbruch
Wow !
Nein: Ich bin nicht neidisch.,ich bin nicht neidisch, ich bin’s nicht — doch!
Da ich ja ebenso keine Innereien mag, ist mir aber eingefallen, dass die Dinger
ja nur unter dem Bauch baumeln > also ist das ok.
Ich würde das echt gerne mal kosten; vielleicht kann ich ja meinen engsten
Freund und Fresskumpel Jo mal zu nem kleenen Mittagstisch überreden?
Aber den muss man nicht überzeugen, der mampft buchstäblich alles..
Aber mal nur so gesagt: ist schon auch schräg, vom neuen Lover deiner EX
gebratene Stierhoden serviert zu bekommen; findest du nicht, das riecht so
bissele nach Triumphgehabe ? Zumal er’s ja erst später sagt …
Letzer Abschnitt war quatsch; ich hab da was falsch verstanden..
Man weiß, was Du meinst, Peter. Wenn der Vater dergleichen vorbereitet, wäre hierzu eine Erklärung seitens Sigmund Freuds amüsant gewesen.
In Thailand waren wir auf einem Lebensmittelmarkt, wo man auch essen konnte. Ich zeigte auf einen riesigen Bottich, davon wollte ich eine Portion. Die Köchinnen fingen lauthals an zu lachen. Ich dachte mir, was Thais essen können, kann ich auch. Weiß der Geier, was ich da zu mir nahm.
Zu Hirn: Ihr wißt sicher, was Cervelatwurst enthält, Hirn = Lateinisch cerebrum.
Naturvölker verwerten grundsätzlich alles vom Tier. Die Inuit essen auch die Augen der Robben, darin enthalten sind wertvolle Elemente, die die einseitige Ernährung ausgleichen.
Die Australische Urbevölkerung nutzt die Sehnen des Kängurus als Spannschnur für einen Bogen.
Das ist eine wertschätzende Art, wenn ein Tier schon sein Leben lassen muß.
Stimmt auffallend
Das war ihr Vater