Scharfe Szechuan Bohnen

Das Rezept für diese Bohnen habe ich gesehen und ich musste es sofort ausprobieren. Natürlich nehme ich lieber frische Bohnen, die hatte ich aber gerade nicht zur Hand. Deswegen mussten meine Notbohnen herhalten, die ich immer im Schrank habe, falls mich mal wieder die Lust auf Bohnen übermannt. Ich mag die generell in knackig scharfen Salaten. Falls Ihr das mit frischen Bohnen nachkochen wollt, müsst Ihr eben noch die Zeit zum Bearbeiten der Bohnen und sechs Minuten blanchieren draufrechnen. Ich hätte das jederzeit getan, aber hatte halt keine frischen Bohnen in Griffweite. Szechuan sagt man nach, dass dort viel scharf gegessen wird und es gibt sogar einen speziellen Szechuanpfeffer, den ich mir irgendwann man gekauft habe und deswegen auch vorrätig habe. Der ist aber eigentlich kein richtiger Pfeffer, sondern eine Beere. 

Zutaten: 

1 große Dose grüne Bohnen
1 Soloknoblauch oder 2-3 Zehen
5 cm Ingwer 
1 Esslöffel Szechuanpfeffer
1 Chilischote
1/2 Teelöffel Chiliflocken
1 Esslöffel Sojasoße
1 Teelöffel Zucker
80 Milliliter Öl zum Braten

Flüssigkeit abgießen

Das ist der Szechuanpfeffer

Bohnen bei 240 Grad für 10 Minuten in den Ofen stellen

Szechuanpfeffer für eine Minute bei Vollgas in der Pfanne schwenken, dann Öl dazugießen. Einmal kurz aufkochen, dann auf kleine Hitze reduzieren und ziehenlassen

Ingwer zerkleinern

Knoblauch häuten und zerkleinern

Öl in ein Behältnis gießen und die Pfefferkörner aussortieren. Das Öl ist dann scharf

Das scharfe Öl wieder erhitzen bei Vollgas

Bohnen kommen aus dem Ofen zurück, die dürfen auch Röstaromen haben, hatten sie bei mir nicht. Vielleicht wenn man frische Bohnen nimmt? 

Knoblauch und ingwer im heißen Szechuanöl anschwitzen

Eine Peperoni zerkleinern

Peperoni kommt auch in die Pfanne

Bohnen in die Pfanne kippen

Sojasoße

 Chilflocken

Zucker unterrühren und den Herd abstellen. 

Obligate gehackte Petersilie

Petersilie untermischen

Was für eine Schönheit! Sehr geil bohnig, kräftig, würzig. Ich mag das sehr, wenn es so eine wilde Fahrt für die Geschmacksnerven ist. Für meinen Geschmack genau richtig. Nicht zu scharf und vor allem wird das auch noch vom ebenfalls vorhandenen Reis wieder gedämpft

Da ist er schon, der gute Biryanireis

Ergänzt um einen sensationellen Hähnchenschenkel nach einem philippinischen Rezept der Restaurantkette Why Chicken. Dabei sehen wir uns wieder. 

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert