Zucchinidipp mit griechischem Joghurt

Jetzt waren bei uns die Osterferien und meistens kommt dann Besuch auch Berlin, demnächst kommen noch Austauschschüler aus Ungarn und welche aus Italien. Wenn Besuch kommt, ist geselliges Beisammensein immer ein gerne mitgenommener Programmpunkt und ein vernünftiges Essen gehört für mich immer dazu. Mein Fladenbrot mit 70 % Hydration habe ich Euch schon gezeigt, aber trocken ist das auch nur halb so schön. Deswegen habe ich dazu diverse Dipps und Begleitungen gemacht. Hier kommt der Zucchinidipp mit griechischem Joghurt.

Zutaten: 

1 Zucchini
1 Soloknoblauch
1/2 Teelöffel Salz
Chiliflocken / Pfeffer
30 Milliliter Zitronensaft
50 Milliliter Rapsöl
5 gehäufte Esslöffel griechischen Joghurt 10 % Fett
Optional mit Sumach bestreuen

Zucchini in grobe Scheiben schneiden

Soloknoblauch abziehen

Knoblauch zerkleinern, oder am Stück in die Ofenform legen. Am Ende wird das sowieso alles mit dem Zauberstab püriert.

Grobes Salz

Zitronensaft

Rapsöl

Ofen auf 200 Grad erhitzen und die Zucchini für 35 Minuten bei 200 Grad garen. Nebenan seht Ihr schon die Aubergine, die ich auch verarbeitet habe.

Die Zeit ist rum und die Zucchini kommt aus dem Ofen zurück

Griechenjoghurt ist am Start

Zucchini und Knoblauch und den Bratensatz in einen Mixbecher umfüllen

Einmal ordentlich pürieren

Joghurt dazu löffeln

Mit dem Esslöffel unterheben. Nicht noch mehr pürieren, das ist besser für das Mundgefühl

In einer Schale servieren und Petersilie, oder Koriander als Deko nehmen. 

Wer hat, kann noch ein bisschen Sumach drübersteuen. Das gibt einen besonders frischen Geschmack. Erhältlich online oder beim Orientmarkt. 

Das ist meine Zusammenstellung verschiedener vegetarischer Vorspeisen. Ich liebe Ofengemüse, das in Joghurt aufgegangen ist. Dezente Röstaromen, cremig zubereitet. Ein Traum.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit

11 Kommentare

  • Haifisch

    Sieht ja aus wie
    die Theke bei Türken in Berlin,
    aber in klein 🙂

  • Haifisch

    oh, das war grade der falsche Hals.

    Ich dachte an den Türken von über 30 Jahren in Berlin.
    Da stand (ich habs gesehen) die Mamma
    hinten in der Küche und hat gewerkelt.
    Die hatten garantiert keine vorgefertigten Sachen.

    Der verkaufende Sohn war auch nicht breit bekifft,
    sondern ein netter Kerl, der seine Arbeit machte.
    Deutsch konnte er so lala, jedenfalls mehr
    als die Figuren, die meist breit bekifft
    hinterm Tresen stehen.

    Oder auch zugekokst herumhektiken.
    Meist sind die mit dem Koks dann
    auch noch arrogant und unhöflich.
    Als Krönung schmeckt das Zeug dann auch nicht.

    • Esther

      Die Hektik ist mir schon aufgefallen. Aber auch auf den Märkten und nur die Herren sind extrem quirlig.

      Von wegen hausgemacht.
      Wir waren 2008 auf der Insel Ithaka, die Heimat des Odysseus. Für zwei Eßlöffel Tsatsiki zahlten wir 4 Euro, es war Fabrikware aus dem Eimer. Die Portionen waren für den hohlen Zahn und exorbitant teuer. In den Küchen stand ein Kännchen Öl, auf alles kam eine halbe Tasse auf den Teller, auch bei Bitten, das nicht zu machen. Ich legte schließlich eine Serviette auf das Essen, die das meiste Öl aufsog. Das war meinem Mann so peinlich, aber ich war stinkig. Selbst der Salat schwamm in Öl, obwohl ich ausdrücklich darum bat, das Dressing wegzulassen.

      Die Rettung war ein kleines Lokal, da stand eine Oma am Herd, riesige Töpfe mit Eintopf brodelten dort. Allein für dieses Essen lohnte sich der Besuch auf der Insel.

      • Denen fehlt allen das was Deutschland mal ausgemacht hat. Pünktlich, ehrlich, fleißig zusätzlich zum Glauben, dass es schon keiner merken wird wenn man sie beschubst und dass das jeder so macht.

    • Das kann ich auch ohne Koks 😉

      • Haifisch

        Sicher?
        Aber nur mit Ingwerlimo
        mit Umdrehungen 😉

        Jörg, natürlich geht’s auch ohne Koks.
        Koks kommt genau dann ins Spiel,
        wenn die zuviel verdienen…

        • Ich hätte das nie genommen aus Angst die Wirkung nicht kontrollieren zu können. Bei einem Bier weiß ich was, oder dass nichts passiert. Bei allem außer Alkohol, weiß ich das nicht und deswegen würde ich das nicht ausprobieren.

          • Haifisch

            @Jörg: In Berlin liefen genügend Leute herum,
            die alles mögliche eingeworfen haben.
            Ich musste nicht probieren, beobachten reichte…

  • Esther

    Prima Dipp, die Zucchini bereitete ich in der Pfanne zu.

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