Kartoffelbrot mit 1050er Weizenmehl

Ich brauchte ein rustikales Brot für mediterrane Vorspeisen. 1050 er Weizenmehl ist dafür schon ein guter Anfang. Das ist nicht so hell und es hat ein ganz anderes Mundgefühl als normales Weizenmehl. Dieses Brot harmoniert gut mit Gemüse, aber auch mit Schinken, Salami, oder Käse.

Zutaten:

1 Kilo Weizenmehl 1050
200 Gramm Kartoffelmehl
220 Gramm Pellkartoffeln
1 Esslöffel Salz
2 Tüten Trockenhefe
700 Milliliter Wasser
4 Esslöffel Öl zum Einölen des Teiges beim Gehen
Milch zum Bestreichen

Pellkartoffeln waren vom Vortag.

Schale entfernen und die Kartoffeln quetschen, oder stampfen

Mehl in die Rührschüssel geben

Salz

Kartoffelmehl

Trockenhefe

Lauwarmes, oder kaltes Wasser, wenn Ihr mit Hefe auf Kriegsfuss steht.

Teig zehn Minuten kneten

Teig vor dem Ruhen einölen, dann ist er hinterher griffiger und klebt nicht an den Händen

Alles ab zwei Stunden Ruhezeit ist gut. Bei mir waren es sechs, oder acht Stunden

Teig auf ein Brett umfüllen. Teig mit dem Messer halbieren und in mit Backpapier ausgelegte Kasten formen umziehen

Teig mit Milch bestreichen

Teig noch einmal 30 Minuten aufgehen lassen und in der Zeit den Backofen auf 220 Grad Umluft aufheizen.


Brote für 45 Minuten backen, dann bekommen sie eine rustikale Kruste

Ich messe nach 45 Minuten die Kerntemperatur und lande zwischen 97 und 100 Grad. Dann weiß ich, dass das Brot fest und durchgebacken ist.

Durch das Backpapier geht das Brot leicht aus der Form und klebt nirgendwo fest.

Unter anderem gab es zum Brot zwei verschiedene Sorten Melanzane. Einmal mit Aubergine und dann noch mit Zucchini. Ich liebe beides. Es gab natürlich noch viel mehr, das zeige ich Euch aber bei meinem Facacciarezept, das ich auch noch in der Pipeline habe.

Das Kartoffelbrot im Anschnitt. Ich mag das sehr gerne, dezent gesalzen, schöne Krume, wahrnehmbare Kruste.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.

7 Kommentare

  • Esther

    Gutes Brot. Mir gefällt die rustikale Herangehensweise – keinen Selbstzweifel zulassen, einfach machen. Also kaufte ich mehlige Kartoffeln bei REWE, dem Hersteller bzw. Abpacker war wohl ein Fehler unterlaufen. Die Kartoffeln zeigten sich in keinster Weise mehlig, die Sorte das Resultat aus einer Kreuzung mit Pflastersteinen. Die Pellkartoffeln ließen kaum stampfen, mein Mann mußte helfen.

    So kam es, dass die Masse sich nicht homogen mit den Kartoffeln verband. Die Stücke schwebten im Brot wie Rosinen im Stuten. Trotz allem war das Brot gut gelungen. Das war die erste Erfahrung mit 1050er Mehl.

    Nächstens mische ich Rezepte einfach, die sich bereits bewährten.

  • Haifisch

    Ach Mensch, Esther.
    Kartoffel-Rosinen,
    was für eine neue Erfahrung.

    Ich hätte das blöde Zeug dann im Mixer
    irgendwie püriert, weil – Kartoffel-Rosinen, ne.
    Das mag ich wirklich nicht.
    Dem Brot ist es letztlich egal,
    wie Du die Kartoffeln bändigst.
    Muss nicht gestampft sein,
    das ist nur bei Püree wichtig.
    Das wird mit Mixer schleimig..

    Viel Erfolg beim nächsten Versuch 🙂

    • Esther

      Ja, Haifisch, ich hätte schneller reagieren müssen, als ich die Kartoffelbrocken sah. Ich war unter Zeitdruck. Nächstens kommen sie in den Mixer vom Zauberstab, so viel Material ist es nun nicht. Damit bekomme ich auch mein “Schlafmaterial” klein, was mit einem manuellen Ginder ( Kräutermühle, hahaha ) fast zum Tennisarm führte. 😉

      • Haifisch

        Zeitdruck, das erklärt alles.
        Ich freu mich, wenns beim nächsten mal klappt 🙂

        Was ist Schlafmaterial?
        Es ist ein Wortwitz, den ich grad nicht verstehe.

        • Esther

          Wir hatten einmal mit Barbara das Thema medizinisches Cannabis. Darauf nahm ich Bezug.
          10 Jahre schlief ich nicht. Bis mich vor einem Jahr eine Nachbarin beiseite nahm und mir oben Genanntes empfahl.
          Mittlerweile kenne ich die Wirkungsweise, verarbeite aus Blüten Plätzchen. Ein echter Segen ohne Nebenwirkungen. Die Dosis wird eher weiniger, seit der Schlaf seine Schiene wiedergefunden hat. Echte Lebensqualität.
          Bevor die Blüten im Ofen aktiviert werden, werden sie zerkleinert. Bei 4,5 Gramm für 20 Plätzchen ist das ein kraftraubender Akt. Also kommt die Mühle vom Zauberstab ins Spiel. Nach dem Aktivieren zieht alles in Öl. Das wird gefiltert und verbacken.
          Eine Stunde vor dem Schlafengehen nehme ich ein Stück Plätzchen ein. Noch vor dem Turn schlafe ich. Den Turn empfinde ich unangenehmer als einen Schwips durch Alkohol. Ich verstehe nicht, daß manche sich das tagsüber antun. Das muß jeder selber wissen.

      • Ich kann das verstehen, dass Du die Kartoffeln nicht pürierst, weil immer alle vor dem Schleim warnen

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