Vegane Köfte mit Sumachzwiebeln

Das sind vegetarische Köfte und bis man da noch irgendwas mit Joghurt dazu reicht, sind die Köfte sogar vegan. Ich kenne diese Köfte eigentlich nur roh, aber hier es es auch für mich eine Rezeptpremiere, diese Köfte anzubraten, Deswegen ist es notwendig den Teig mindestens zwölf Stunden gekühlt zu lagern, weil einem die Köfte sonst in der Pfanne beim Braten zerfallen, weil es denen bei weniger Verweildauer noch an Bindung fehlt, Geschmacklich ist es toll und da sind weitaus mehr und andere Zutaten verbaut, als wenn ich meine normalen Cig Köfte mache. Deswegen schadet es auf keinen Fall, hier noch ein Köfterezept im Blog zu finden. Ich habe bis auf Dattelsirup alles zuhause gehabt, aber bin extra für Euch im Orientmarkt gewesen, weil ich ein bisschen war für meine Gewürzvorratshaltung getan habe und es waren drei Wochen ohne meinen Bananen Fred auf dem Wochenmarkt, da habe ich dann auch noch Gemüse beim Orientalen gekauft.

Zutaten:

Bulgur 250 Gramm
500 Milliliter kochendes Wasser
2 Knoblauchzehen
1 Teelöffel Oregano
1 Esslöffel Minze
1 Teelöffel Thymian
1/2 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Pul Biber (Chiliflocken)
1/2 Teelöffel Koriander
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
5 Stiele gehackte Petersilie
Saft einer Zitrone
1 Zwiebel
3 Esslöffel Paprikapaste
2 Esslöffel Dattelsirup
1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Pfeffer
60 Milliliter Olivenöl für die Masse
Olivenöl zum Braten

Sumachzwiebeln:

500 Gramm rote Zwiebeln
1 Paprika
1/2 Teelöffel Salz
1 Prise Chiliflocken
3 Esslöffel Sumach
50 Milliliter Olivenöl
Saft einer Zitrone
2 Esslöffel gehackten Koriander
2 Esslöffel gehackten Dill
1 Esslöffel Koriander

Spinatjoghurt kommt noch (anklicken)

Bulgur abwiegen

Wasser zum Kochen bringen

Zwiebel häuten

Zwiebel zerkleinern

Wasser hat gekocht.

Wasser zum Bulgur gießen und alles quellenlassen

Bulgur verdoppelt das Volumen innerhalb von 10 bis 15 Minuten, in denen wir die Schüssel jetzt ruhenlassen

Knoblauch pressen

Jetzt kommen die Gewürze:
1 Teelöffel Oregano
1 Esslöffel Minze
1 Teelöffel Thymian
1/2 Teelöffel Zimt
1 Prise Pul Biber (Chiliflocken)
1/2 Teelöffel Koriander
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel

Paprikapaste

Dattelsirup. das habe ich vorher auch noch nie gehabt, sondern an der Stelle immer Granatapfelsirup verwendet. Ist aber sehr lecker.

1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Pfeffer

Olivenöl

Chiliflocken

Saft einer Zitrone

Zwiebel dazugeben

Petersilie hacken

Petersilie kommt ebenfalls in die Schüssel

Teig mit der Maschine, oder von Hand für 10 Minuten kneten

Nach der Knetzeit wird die Masse für mindestens 12 Stunden kühl gelagert

Den Salat kann man jetzt schon herstellen, dann hat er Zeit zum Durchziehen

Zwiebelsalat geht los

Zwiebeln abziehen

Paprikaschote entkernen und in Stifte schneiden

Paprikastücke zu Stiften schneiden

Koriander hacken

Dill hacken

Alle Zutaten in eine Schale geben

Salz und Pul Biber (Chiliflocken)

Sumach

Olivenöl

Saft einer Zitrone

Alles vermischen und sich freuen wie lecker das ist.

Jetzt sind wir Stunden später, oder am nächsten Tag

Bratpfanne mit Olivenöl erhitzen

Mit einem Esslöffel Teig abstechen und Köft formen

Olivenöl ist heiß

Köfte drei Minuten pro Seite anbraten bei Vollgas, dann vorsichtig wenden und die Rückseite ebenfalls drei Minuten braten

Am besten einen sehr flachen Pfannenwender verwenden mit dem man gut unter die Köfte kommt und Röstaromen bilden, die halten die Köfte dann zusammen

Hier sind wir schon am Esstisch

Köfte mit Sumachzwiebeln und Spinatjoghurt

Das schmeckt sehr geil in alle Richtungen. Der Köfteteig ist sehr gut gewürzt und zart mit leichten Röstaromen. Sumachzwiebeln und super lecker und nachdem die in der Türkei schon immer Standard waren, kommen sie in Deutschland gerade erst in Mode, weil die häufig bei 12-15 Euro Angeberdönder als Beilage verwendet werden

Es ist anders, aber sehr geil

Ich habe mir auch noch einmal den Spaß gemacht und die puren Köfterollen, ohne erhitzen dazu gestellt. Ich kann Euch nicht sagen, ob und was besser schmeckt, aber bin persönlich Team rohe Köfte. Probiert es einfach aus.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit

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