Scharfe Soße aus dem Krups cook 4 me

Die Soße ist säuerlich scharf und geht so schnell, dass man in der Zeit kaum schafft zum Supermarkt zu fahren und eine zu kaufen. Ihr braucht Peperoni, Salz, Essig, Chiliflocken und Knoblauch, ähnlich wie bei Sriracha, aber hier ist kein Zucker drin. Diese Soße ist die Basis für ein paar Abwandlungen mit Honig, oder Zucker und man kann sich damit einmal um die Welt kochen. Mein Sohn hatte sich um Geburtstag honey garlic chicken tenders gewünscht und dafür war diese Soße der Grundstock. Ihr könnt natürlich auch einen konventionellen Topf zum Kochen benutzen, aber ich was froh, dass die Maschine das unbeaufsichtigt erledigt hat, sobald der Deckel verriegelt ist.

Zutaten:

400 bis 500 Gramm Peperoni
7 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Salz
1 Teelöffel Chiliflocken
1 Liter Essig

Knoblauchknolle zerlegen. Mit dem stumpfen Beil flach von oben auf die Zehen klopfen, dann geht die Haut leichter ab

Peperoni an den Stielen abschneiden, dann alles in den Cook 4 me geben

1 Esslöffel Salz

Chiliflocken

Einen Liter Essig

Kochzeit 10 Minuten unter Druck einstellen

Feuer frei

Danach abdampfen

Alle Zutaten sind weich

Mit dem Esge Zauberstab mit Rühraufsatz, wird alles zerkleinert

Mit kochendem Wasser ausgespülte Flaschen

Trichter zum Einfüllen

Die noch kochendheiße scharfe Soße mit einem Litermaß in die Flaschen umfüllen

Schnell mit Schraubdeckel verschießen und Vakuum ziehenlassen. Das ist ein richtiger Stiefel. Sauer und scharf. Mir gefällt das sehr gut und es ballert richtig. Das ist genau richtig über Nudelgerichten, oder für feurige Asianudeln und Reisgerichte, wenn man noch Ingwer dazu gibt. Auch für Steak, oder in Frischkäse als rabiate Geschmacksrichtungsänderung.

Hier habe ich die Soße mit 50 % Honig paritätisch in einen Gaumenschmeichler verwandelt.

Das Rezept für die chicken tender bekommt Ihr auch noch.

Und das ist mein persönliches Vergnügen. Ein Karree vom Duroc auf einer süßsauren, herbstlichen Soße auf Basis dieses scharfen Machwerks


Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit

8 Kommentare

  • peter

    Scheiss auf den Magen – sowas will ich auch mal haben…
    Koste es was es wolle 🤕
    Das sieht einfach zu lecker aus.

  • Esther

    Gläser sind da, ich nehme den Thermomix. Allerdings wird es eine Mischung mit dem Rezept: https://glatzkoch.de/2019/08/05/suessscharfe-chilisosse-wie-beim-asiaten/

    Wie lange kann die Soße aufbewahrt werden? Muß sie in den Kühlschrank? Wir sind nur zwei Nasen, daher bin ich auf Haltbarkeit angewiesen.

    Hinweis: Beim Schneiden besser so dünne OP-Handschuhe tragen. Ich fasste mir mal ins Auge. Mein Mann ging Pinkeln……….das sind scharfe Erlebnisse.

    • Haifisch

      @Esther: So wie der Jörg das macht,
      ist es für eine Großfamilie gut.
      Binnen einer Woche weggeputzt.

      Abgesehen davon, dass Du vermutlich
      mit der halben Menge auch ewig auskommst,
      würde ich das Folgende machen:

      Das heißeste Geschirrspülerprogramm.
      Die Flaschen und Deckel, die genommen werden sollen, rein.
      Trichter, Litermaß, Löffel usw. auch rein.

      Es macht wenig Sinn,
      wenn die Flaschen steril sind,
      aber die Bacs via Trichter usw. reinkommen.

      Nachdem die Maschine fertig ist,
      noch heiß, also grade noch anfassbar,
      die Chili-Essigmasse rein.
      Nicht in die Spülmaschine, in die Flaschen.

      Zudrehen. Abkühlen.
      Wegstellen mit Datum auf der Flasche.
      Sollte ein Jahr halten,
      wenn Deine Spülmaschine 70 Grad kann.

      Wenn die das nicht kann,
      dann mit Spülmaschinen-Tab oder ähnliches arbeiten,
      das macht dann auch ziemlich desinfiziert.

      Viel Spaß mit Deiner Abwandlung.
      Ich mach es auch immer süß – salzig, weniger sauer.

      • Esther

        Danke Dir, Haifisch. Wir chillen hier wohl alle recht gerne. 😉

        Gerade koche ich Rheinische, saure Bohnen ( Schnibbelbohnen / Milchsäuregärung ). Sie spüle ich aber ab, das kommt dann doch zu sauer. Eine ganz tolle Leckerei mit Kartoffeln, Speck und Mettenden. Für zwei Tage. Wird morgen noch besser sein.
        Ich habe diese Beutel mit den eingelegten Bohnen mal einer in der Nähe der Stadt Norden lebenden Freundin geschickt, weil sie dort im Supermarkt nicht zu finden waren. Darum weiß ich nicht, ob diese Spezialität allen geläufig ist.

  • Haifisch

    Ach, Esther, mir ist da grade noch was eingefallen:
    Diese Deine Freundin kann mal versuchen,
    diese Bohnen selber zu machen.
    Wenn sie nach dem Probebeutel begeistert ist.

    Es gibt im Netz eine Seite, die sich nur mit Vergären beschäftigt.
    Da sind Bohnen sicher auch dabei.
    Ich würde ja einfach Deine Bohnen nehmen,
    und dann frische, saubere dazu. Salz und Wasser dazu.
    Und gären lassen, wie Sauerkraut, also unter Luftabschluss.

    Die Schnellrecherche im Netz ergab diesen link:
    https://fermentation.love/gemuese/fermentierte-gruene-bohnen/

    Ich denke, das gibt meinen Ansatz ganz gut wieder.

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