Sloppy Joe Burger mit marinierten Rippen

Wer kocht ein Rezept ohne Bilder, nur auf Zuruf? Siehste, ich auch nicht. Deswegen erkläre ich Euch das hier noch mal eben, wie man einen leckeren Sloppy Joe Burger aus in Orange-Mango und Honig marinierten Rippen macht. Das Rezept für die Rippen findet ihr HIER und die Burger Buns sind auch schon verbloggt. Mir gefällt daran, dass man beim Fleisch gleich mehr zubereiten kann, wenn man das hinterher plant, oder ebenfalls ungeplant übrig gebliebene Reste verarbeiten kann. Natürlich kann man das Fleisch auch genau dafür zubereiten, aber da wäre mir persönlich der Weg zu weit.

Zutaten für 8 Burger:

1 Kilo marinierte Rippen vom Vortag, oder auch frisch zubereitet
Burger Buns mit der Maschine (anklicken)
Maseke (anklicken)
1 Frisee Salat
2 Tomaten
1/4 Salatgurke
Röstzwiebeln, oder frische Zwiebelringe

Es geht los mit dem Teig für die Burger Buns und dann nach Zeit zum Gehen, folgt das Backen.

Die Knochen aus dem Fleisch drehen und das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

Laaaaaaaangsam und bedächtig erhitzen, damit die Fleischfaser ganz weich wird. Die Reste der Soße kommen auch mit in die Pfanne. Das wird lecker!

Als Unterlage für die Burgerinnenseiten (das ist nicht gegendert, sondern beschreibt die Schnittflächen, der Buns), macht Ihr noch schnell eine Maseke (anklicken)

Gurke in dünne Scheiben schneiden, Tomaten in Scheiben schneiden

Friseesalat waschen und trocknen

Ich habe die Burger abends noch mal für die ganze Sippe gemacht, mittags nur für zwei meiner Schulkinder, die zusammen nach Hause gekommen sind. Da waren die Brötchen 30 Minuten alt, deswegen einfach nur aufschneiden und mit Maseke bestreichen. Abends habe ich das noch einmal gemacht, aber dann habe ich die aufgeschnittenen Brötchenhälften im Kontaktgrill auf den Schnittflächen kross gemacht. Toaster würde auch klappen.

Maseke ist echt DER Kracher. One sauce fits all. Der Geschmack von Mayonnaise, Ketchup und Senf in einer Soße, ohne Plaste und Elaste. So frisch, dass sie am Gaumen förmlich explodiert.

Friseesalat auf die Unterseite des Brötchens legen, darüber kommen die Fleischstreifen der zerlegten Rippen. Ich bin ein großer Freund von Rind und würde immer Rind bevorzugen, wenn mich jemand fragt, aber das ist eigentlich totaler Quatsch, weil so geil wie das, muss Rind auch erstmal schmecken. Das gilt auch für vegetarisch, oder Huhn. Wenn man es erstmal vor sich stehen hat, dann hat das auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung. Macht man sowieso viel zu selten. Jede Woche sollte einen Burgertag haben.

Gurke und Tomate

Mit meiner Brut unterhält man sich immer über rohe Zwiebeln, deswegen habe ich Röstzwiebeln genommen. Ich wäre eher bei rohen roten Zwiebelringen.

Deckel drauf und einen der besten Burger ever genießen. Das ist Mundgefühl vom Feinsten. So frisch, so rund und wohlig im Geschmack. Ich könnte vor Freude immer ausflippen, wenn ich diese Kombination aus Frische und Geschmack im Mund habe. Das kann keiner Nachvollziehen, der die pappigen Industriebrötchen mit Fertigsoßen serviert und der wird immer irgendwas Schlaues quatschen, warum man das gar nicht tun muss und warum es sich nicht lohnt und was man dann alles erst noch selbst jagen, schlachten und anpflanzen müsste, wenn es wirklich frisch sein sollte. Ignoriert solche Fotzen (m/w/d) , die wissen nicht worüber sie sprechen. Ihr schon, wenn Ihr Euch die Zeit nehmt, aber deswegen seid Ihr ja auch hier.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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