Biskuitrolle mit Vanillepudding und Banane

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass hier gerade die Geburtstagssaison läuft. Margarete wollte einen Apfelkuchen mit Marshmallows den ich noch gar nicht verbloggt zu haben scheine (beim nächsten Mal dann), für alle die das nicht mögen habe ich prophylaktisch einen Nusskuchen mit Zimtglasur gebacken und als Joker für meine Frau einen Marmorkuchen. Elisabeth hatte zwei Tage später Geburtstag und natürlich auch Anrecht auf einen eigenen Kuchen. Die wollte irgendwas für Backschimpansen haben, so backen ohne zu backen, mit zerstossenen Keksen und noch mehr Fett und noch mehr Zucker. Da habe ich gesagt, nimm doch lieber etwas gescheites und so kam sie mit einer Biskuitrolle um die Ecke. Ich habe lange keinen Biskuit mehr gebacken und da ist der Eischnee immer die Nagelprobe, aber mit meinem Esge Zauberstab geht das echt super einfach.

Zutaten:

120 Gramm Mehl
100 Gramm Zucker
4 Eier
1 Tüte Backpulver
1 Päckchen Vanillin, oder besser
1 Prise Salz
60 Milliliter Wasser für den Eisschnee
100 Milliliter Wasser für den Teig

Füllung:

1 Packung Vanillepuddung
1 Ei
60 Gramm Zucker
500 Milliliter Milch

2 Bananen reif

3 Teelöffel Puderzucker zum Bestäuben

Zutaten abwiegen. Erst den Zucker, dann das Mehl zuwiegen

Ein halbes Backblech mit Backpapier auslegen

Vanillin kommt noch zum Mehl und Zucker in die Rührschüssel

4 Eier teilen. Eiweiß in einen hohen Mixbecher geben,

Eigelb kommt zum Mehl

Alle vier Eiweiß sind jetzt in dem Mixbecher

Vier Eigelb beim Teigansatz

Ein bisschen Wasser zur Seite stellen, das schiebt gleich den Eischnee beim Rühren an.

Eine Prise Salz zum Eiweiß streuen

Backpulver zum Teiug streuen

Jetzt schlage ich den Eischnee

Ich gebe einen Esslöffel Wasser dazu

Damit emulgiert der Eischnee besser

Mit einem Handrührer oder einer Schlagscheibe auf dem ESGE Zauberstab wird das Eigelb geschlagen

Man kann sehen, wie der Eischnee fester wird und in dem Maße wie die Luft untergehoben wird, nimmt das Volumen zu.

Ich gebe nach und nach vier Esslöffel Wasser hinzu und dann gibt es eine Menge schönen Eischnee

So stelle ich mir das vor.

Den Teig mit etwas Wasser glatter rühren

Gleich kommt noch der Eischnee dazu, dann wird der Teig schön geschmeidig

Eischnee zum Teig geben

Eischnee unterheben, aber nicht doof im Kreis rühren und den Stand zerstören. Das lebt von der Luftigkeit

Teig auf dem Backblech verteilen

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen

Teig für 12 bis 13 Minuten backen

Ich koche schon mal den Vanillepudding

Milch abfüllen

Puddingpulver in die Milch kippen

Zucker vier Esslöffel, oder 60 Gramm

Ein Ei aufschlagen

Während die Milch mit dem Pulver aufkocht permanent mit dem Zauberstab und der Schlagscheibe rühren

Man kann zusehen wie der Pudding andickt, wenn die Masse erhitzt wird.

Dann blubbert der Pudding ein paarmal und schon ist er so fest wie wir den brauchen

Teig kommt fertig aus dem Ofen

Teig abkühlen lassen und ein zweites Backpapier auslegen

Teig vorsichtig vom Backpapier abziehen und aufpassen, dass nichts kleben bleibt

Das bleibt kleben

Biskuit mit dem Pudding bestreichen. Der ist immer noch lauwarm.

Pudding verteilen

Zwei Bananen aus der Schale holen

Bananen in Scheiben schneiden

Bananenscheiben auf dem Pudding verteilen

Biskuit aufrollen und eng nehmen

Papier mit einrollen, das löst sich hinterher wieder einfach

Biskuitrolle im Kühlschrank übernachten lassen, oder ein paar Stunden gehen auch

Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank holen

Mit Puderzucker bestäuben

Alles bereit für den zehnten Geburtstag

Der Teig ist schön luftig, der Pudding cremig-süß und die Banane bananig. Der Kuchen passt immer gut, auch wenn kein Geburtstag ist.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit

6 Kommentare

  • Vivian

    Die Rolle ist dir handwerklich gut gelungen. Ich nehme aber zu dem süßen Teig und dem noch süßeren Pudding lieber ein Obst mit etwas mehr Säure als Gegenspieler.
    Aber Hauptsache, dem Geburtstagskind hat es geschmeckt.

  • Haifisch

    Ich finde diesen Wortwechsel grade spannend.
    Vivian will eine ausgewogene,
    süsssaure Kuchen-Mischung.
    Das Geburtstagskind will süss und Banane.

    Ich sehe hier so deutlich
    die verschiedenen Bedürfnisse
    verschiedener Altersphasen.

    Kind: ZUCKER, SÜSS, Bananen.
    Warum auch immer,
    Kinder (fr)essen Bananen kiloweise.
    Dabei wachsen die Bananen hier (noch) nicht.

    Sie verbrennen das hochkalorige Zeug
    beim Wachsen und sich Bewegen.
    Und wenn das Wachsen aufhört,
    kommt die erste Krise: Essensumstellung
    auf weniger Kalorienbedarf.
    Viele schaffen es nicht, siehe Statistiken.

    Vivien repräsentiert die Menschen
    mit weniger Kalorienbedarf.
    Diese Menschen schüttelt es
    bei zuviel Zucker, also zuviel süss.
    Das ist ja auch gut so.
    Siehe Statistiken.
    Und Bananen sind dann
    auch nicht mehr so wichtig.

    Was machen Menschen,
    denen das zu süss ist?
    Sie decken die Süsse mit Säure usw. zu.
    Und genau das hat Vivien überlegt.
    Die Süsse brechen, abmildern.

    Nun, der Philosophen-Haifisch
    kommt gelegentlich
    in der Küche ins Grübeln.
    Die Küche ist ja auch irgendwie
    der wichtigste Lebensraum
    der wachen Menschen.
    Jeder Mensch isst jeden Tag.
    Und damit entscheidet er jeden Tag
    über viele biochemische Prozesse im Körper.
    Auch bei einer Bisquitrolle 🙂

    Und die, die nur 20m Bulthaupt haben,
    aber nicht kochen,
    die sollen jetzt woanders kreischen.
    Das hier ist ein Koch-Blog.

Antworte auf den Kommentar von Joerg Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert