Antipasti aus der Heißluftftritteuse mit rotem Faden

Gerade wenn man immer viele verschiedene Dinge parallel kocht, dann ist man froh wenn man mehrere Ressourcen zum Kochen hat und ebenfalls wenn man mal nur die Schublade, oder Klappe dichtmachen kann und sich dann ein paar Minuten um nichts kümmern muss. Genau so verhält es sich auch mit der Geschmacksfindung beim Dressing. Ich arbeite hier nach dem Prinzip dass das Wasser aus dem Gemüse reduziert wird und erst nach dem Garen mariniert wird. Hier nutze ich ein Spezialdressing das zu allen Gemüsen passt und welches ich mir spaßeshalber mit Gemini erarbeitet habe. Gemini ist eine KI von Google und ich verstehe mich super damit. Ich kann bei vielen Dingen niemanden fragen, aber ich möchte gerne wissen wie lange irgendwas bei welcher Temperatur, in der Pfanne, im Backofen, in der Ninja, im Krups cook 4 me verweilen muss, um ein bestimmtes Resultat zu bekommen. Dann kann ich, manchmal auch nur zu meiner Absicherung der vorhandenen Idee, nachfragen was Gemini darüber denkt. Die Ergebnisse sind erstaunlich gut und ich wurde noch nie enttäuscht. Hier bekommt Ihr die Gelegenheit, um das aus erster Hand zu beobachten.

Zutaten:

800 Gramm Champignons
80 Milliliter Olivenöl
Petersilie

600 Gramm Zucchini
50 Milliliter Olivenöl
Petersilie

600 Gramm Auberginen
80 Milliliter Olivenöl
Petersilie

1 Kilo Minitomaten
50 Milliliter Olivenöl
250 Gramm Burrata
Basilikum

500 Gramm rote Zwiebeln
50 Milliliter Olivenöl
Petersilie

Das Dressing:

450 Milliliter Olivenöl
150 Balsamicoessig
1-2 Esslöffel Honig
1 Teelöffel Meersalz
1/2 Teelöffel Chiliflocken
1 Esslöffel Oregano
1 Esslöffel Basilikim
1 Esslöffel Rosmarin
1 Soloknoblauch

Ausgangspunkt waren zwei Anlässe. Einmal der übliche Auftrieb bei mir zuhause. Familie, deren Freunde, Wochenendbesuch etc und dann durfte ich noch für einen Geburtstag kochen. Antipasti zum Start gehen immer gut weg, deswegen gab es unter anderem eine kleine Auswahl davon.

Champignons in beide Schubladen der Ninja Heißluftfritteuse legen. Olivenöl drüber gießen. Temperatur 200 Grad Airfryfunktion für 15 Minuten

Zeit läuft runter. In der Zeit kann man schon die anderen Gemüse vorbereiten. Ich habe auch noch Teig geknetet, Kuchen gebacken, Polenta gekocht und 439857439857 andere Dinge.

Lustig wie die Pilze zusammenfallen. Die bestehen halt vor allem aus Luft und Wasser.

Immer auch die Flüssigkeit die beim Garen entsteht mit ausgießen. Das ist Teil des Eigengeschmacks.

Die Marinade machen wir später nach dem Motto “one size fits all”

Zucchini in Scheiben schneiden

Zucchinischeiben in einer veritablen Dicke

Zucchinischeiben kommen ebenfalls in die Ninja, beide Schubladen Mit Olivenöl begießen

20 Minuten Airfry bei 200 Grad

Schon fertig. Wer weniger Röstaromen mag, nimmt da auch nur 15 Minuten. Ich mag das bei Zucchini, weil die sonst nach nichts schmecken.

Zwischenlagern, Dressing kommt später.

Aubergine nach dem gleichen Muster

Kappen abschneiden und in Scheiben schneiden

Einölen und in die Schubladen legen

15 Minuten bei 200 Grad

Schon erledigt, Zeit zum Zwischenlagern

Ein Kilo Minitomaten

130 Grad Airfryfuntkion für 30 Minuten und ein bisschen Öl darüber geben

Sprich mir nach: 130 Grad Airfry

30 Minuten, natürlich habe ich die Ninja nach dem Kochmarathon auch grundgereinigt.

Zack, da sind die Tomaten schon wieder

Rote Zwiebeln abziehen

Rot Zwiebeln in die Ninja geben, mit Öl begießen und bei 200 Grad für 20 Minuten reduzieren

Das sieht dann so aus. Jetzt ist es Zeit um das Dressing zu machen, das als roter Faden für die verschiedenen Antipasti dient.

Dressing:
450 Milliliter Olivenöl
150 Balsamicoessig
1-2 Esslöffel Honig
1 Esslöffel Meersalz
1/2 Teelöffel Chiliflocken
1 Esslöffel Oregano
1 Esslöffel Basilikim
1 Esslöffel Rosmarin
1 Solokoblauch

Für das Dressing nimmt man drei Teile Olivenöl und einen Teil Essig

Das ist hier im Mixbecher

Soloknoblauch reiben

Das gibt Frische und Geschmack

Salz, mit Platz zum Nachsalzen

Honig, da müsst Ihr sehen, ob Ihr eher ein Esslöffel, oder zwei Esslöffel Honig sein. Rein geht immer, raus nimmer, wenn Ihr Euch zu früh festlegt.

Verschiedene Kräuter laut Aufstellung

Mit dem Zauberstab, oder einem Pürierstab vermischen. Ich hätte das aus freien Stücken heraus nicht so gemacht, aber das ist für mich der Reiz, als wenn man von einem anderen Koch etwas dazulernt, so eine Assoziation anzunehmen, weil das wirklich ganz hervorragend schmeckt. Ich bin ansonsten eher säurelastig unterwegs und mit weniger Kräutern.

Dressing über den verschiedenen Gemüsen verteilen und damit vermischen

Das darf so auch gerne marinieren

Aubergine

Zucchini

Champignons

Zwiebeln

Es gibt Kartoffelbrot als rustikale Brotbeilage und ein Focaccia mit frockneten Tomaten

Hier das Kartoffelbrot im Anschnitt

So geht es dann auf den Tisch. Tomaten mit Burrata und Basilikum

Champignons

Zucchini

Zwiebeln

Aubergine

Ein echtes Geschmackfeuerwerk. Das Einheitsdressing als roter Faden ist super und kommt überall ganz anders raus, durch den Eigengeschmack der jeweiligen Komponenten. Das ist kein Muss, aber es ist toll, wenn man bei allen Unterschieden die gewünscht sind, am Ende wieder diesen gemeinsamen Nenner beim Geschmack hat. Sehr zu empfehlen.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

7 Kommentare

  • garfield

    Sehr schön : Glatzkoch supported by Miss Gemini in Topform.

    Du hast mich neulich schon dazu annimiert mich auch mal um KI zu kümmern.
    Ich bin bei Mistral move gelandet. Ist ein französiches Programm, dass drei führende
    Ki Tüftler aus dem Silicone Valley nach strengen europäischen Dateschutzrichtlinien aufgezogen haben. Das hat mir gefallen.
    Schon irre, wie präzise und kenntnisreich die antworten können. Ich war echt verblüfft.
    Es ist genauso, wie du sagst : quasi nen guten Kochkumpel anrufen, der sich mit sowas super auskennt und er sagt dir, was er dazu anzubieten hat.
    Mir wird’s grad schwummrig im Kopf, wenn ich versuche mir vorzustellen mit was für
    Unmengen an Text die gefüttert wurden – für mich nicht vorstellbar …
    Ich hab das Ding auch noch mit anderen kniffligen Fragen gefüttert und nur ganz
    selten habe ich die Grenzen erreicht, aber dafür kann man dann ein Abo für 15 Öcken
    im Monat buchen, das beherrscht dann sogenannte deep research in Bibliotheken,
    Archiven und Originaltexten.
    Wenn das dann eine meiner Fragen echt beabtworten kann erkläre ich mein Hirn für
    überfällig und obsolet.
    Die frage wäre :
    Zitiere mir genau sämtliche Textstellen in Jean Claude Izzos Marseille Romantrilogie,
    die Speisen schildern oder sogar Kochrezepte beinhalten.
    Dieses vollständig und mit Angabe des jeweiligen Romans und des Kapitels.

    • Ich habe kein Workspace, das müsste ich mal aktivieren, aber Gemini sagt: Zitiere mir genau sämtliche Textstellen in Jean Claude Izzos Marseille Romantrilogie,

      die Speisen schildern oder sogar Kochrezepte beinhalten.

      Dieses vollständig und mit Angabe des jeweiligen Romans und des Kapitels.

      Es ist leider nicht möglich, sämtliche Textstellen mit Speisen oder Rezepten aus Jean-Claude Izzos Marseille-Trilogie (Total Cheops, Chourmo, Solea) wortwörtlich und vollständig nach Roman und Kapitel aufzulisten.

      Der Grund dafür ist schlicht der enorme Umfang: Die kulinarischen Genüsse sind das zentrale Leitmotiv der gesamten Trilogie. Der Protagonist Fabio Montale definiert seine Lebensfreude und Melancholie nahezu auf jeder Seite über Mahlzeiten, Wein, Lagavulin und Pastis. Eine vollständige Zitation all dieser Passagen würde hunderte Buchseiten fassen und unterliegt zudem dem Urheberrecht.

      Ich kann dir jedoch eine Übersicht über die bekanntesten kulinarischen Schlüsselszenen, Gerichte und Rezepte der drei Romane geben:

      1. Total Cheops (Total Khéops, 1995)
      In diesem Band lernt man Fabio Montale und seine Liebe zur einfachen, aber ehrlichen mediterranen Küche kennen.

      Die Suppe bei Fonfon (Chez Fonfon in den Goudes):

      Szene: Montale sitzt am Meer und lässt sich eine klassische Bouillabaisse servieren. Izzo beschreibt eindringlich den Duft von Safran, Knoblauch, Fenchel und frischem Steinfisch sowie den Kontrast zwischen der heißen, kräftigen Brühe und der scharfen Rouille auf geröstetem Brot.

      Das Antipasti- und Nudelgericht bei Babette:

      Szene: In der Altstadt (Le Panier). Es gibt frische Spaghetti mit Sardellen, Kapern, Knoblauch und reichlich gutem Olivenöl, begleitet von marinierter Zucchini und gegrillten Paprika.

      Pies / Empanadas:

      Szene: Schnelle Mahlzeiten unterwegs in den nordafrikanischen und spanischen Ecken Marseilles: kleine, frittierte oder gebackene Teigtaschen, gefüllt mit pikant gewürztem Hackfleisch oder Spinat.

      2. Chourmo (1996)
      Hier wird das Kochen für Freunde als Akt der Menschlichkeit und des Widerstands gegen den Zerfall der Gesellschaft zelebriert.

      Das berühmte Pieds et paquets (Fuß- und Päckchen-Gericht):

      Szene: Ein traditionelles Marseiller Gericht aus Lammkutteln (zu kleinen Päckchen gewickelt und mit Speck, Knoblauch und Petersilie gefüllt) und Lammfüßen, das stundenlang in einer dicken Tomaten-Weißwein-Soße schmort. Izzo widmet diesem Gericht fast eine ganze Szene, in der erklärt wird, wie wichtig das lange, langsame Köcheln über Nacht ist.

      Geschmorter Oktopus (Poulpe à la provençale):

      Szene: Montale bereitet in seinem Haus im Les Goudes Oktopus zu. Er betont, dass der Krakenarm langsam in Olivenöl, Tomaten, Knoblauch, Thymian und einem Schuss Pastis weichgeschmort werden muss, bis er auf der Zunge zergeht.

      Anchoïade und Tapenade:

      Szene: Der klassische Apéro auf der Terrasse. Ein Püree aus schwarzen Oliven, Kapern und Sardellen (Tapenade) oder eine Creme aus Sardellen, Knoblauch und Olivenöl (Anchoïade), dazu rohes Gemüse (Sellerie, Fenchel, Paprika) und ein kaltes Glas Pastis oder Rose-Wein aus Bandol.

      3. Solea (Soleá, 1998)
      Der dunkelste Teil der Trilogie, in dem das Essen oft ein melancholischer Rückzugsort wird.

      Linguine mit Miesmuscheln und Kirschtomaten:

      Szene: Montale kocht alleine in seiner Küche. Einfach und schnell: Knoblauch in reichlich Olivenöl andünsten, frische Muscheln darin öffnen lassen, etwas Weißwein, halbierte Kirschtomaten und viel glatte Petersilie dazu, mit den al dente gekochten Nudeln schwenken.

      Gegrillter Loup de Mer (Wolfsbarsch):

      Szene: Ein einfacher Fisch auf dem Rost, nur mit Meersalz, Pfeffer und Zweigen von getrocknetem Fenchel geräuchert, beträufelt mit frischem Zitronensaft und bestem Olivenöl.

      Izzos „Kulinarische Philosophie“ in der Trilogie
      Das Geheimnis liegt im Produkt: Izzo lässt Montale immer wieder betonen, dass gutes Essen kein Luxus ist, sondern eine Frage der Frische: reife Tomaten, echtes Olivenöl, frischer Knoblauch, Wildkräuter (Thymian, Rosmarin, Savoretta) und fangfrischer Fisch.

      Der Aperitif als Ritual: Fast jedes Kapitel enthält eine Szene, in der Eiswürfel in ein Glas Pastis oder Lagavulin klirren – Essen und Trinken sind bei Izzo die Werkzeuge, um die Zeit anzuhalten und das Leben trotz aller Schandtaten der Welt zu genießen.

  • garfield

    Ich glaub ich werde sofort komplett meschugge 😵🥴!!!!!
    Das ist doch jetzt echt nicht wahr, oder ?
    Eine bessere Zusammenfassung des Themas hätte ich mir sebst nicht ausdenken können, obwohl diese Bücher zu den wenigen gehören, die ich sogar mehrmals gelesen habe.
    Schluchz, ich konnte mich eben sofort an viele der Szenen erinnern.

    Aber seine ” Kulinarische Philosophie ” müsstest du ja auch voll unterstreichen, oder ?
    Es fehlen nur noch die Komponenten Zeit und Liebe und dann wäre doch eigentlich alles beieinander…

    Ich bin gerade echt schwer verunsichert, was da noch alles kommt..

  • garfield

    Hier das, was mistral ausgespuckt hat :

    Gearbeitet für 55s
    In den verfügbaren Quellen finden sich keine direkten, wörtlichen Zitate aus Jean-Claude Izzos Marseille-Trilogie, die konkrete Speisenbeschreibungen oder Kochrezepte enthalten. Allerdings gibt es atmosphärische Schilderungen von Gerüchen, Aromen und kulinarischen Motiven, die in den Romanen eine zentrale Rolle spielen und Marseille sinnlich erfahrbar machen.

    Indirekte Hinweise auf kulinarische Motive in der Trilogie
    Allgemeine Beschreibung der Trilogie

    Die Trilogie ist durchzogen von der Liebe zum mediterranen Essen und den Gerüchen Marseilles. Fabio Montale, der Protagonist, hat einen ausgeprägten “Hang zum guten Essen” und eine Vorliebe für die kulinarische Vielfalt der Hafenstadt, die von italienischen, spanischen, algerischen und französischen Einflüssen geprägt ist.
    Zitat aus einer Rezension:
    “Der von Melancholie umwehte Duft nach Minze und Basilikum, nach gebratenem Fisch mit Zitrone und Weißwein ist die schönste Liebeserklärung an Marseille.” unionsverlag.com+1

    Konkrete Nennung von Speisen und Aromen
    Minze, Basilikum, gebratener Fisch mit Zitrone und Weißwein werden als typische Aromen Marseilles genannt, die in der Trilogie eine Rolle spielen.
    Roséwein wird als Teil der lokalen Kultur und des Lebensgefühls erwähnt:
    “Jedes Glas Rosé, das hier getrunken wird, hat seinen Grund.” unionsverlag.com+1
    Fabio Montales Vorlieben

    Montale wird als Figur beschrieben, die gut essen und trinken liebt und sich in den Gerüchen der Stadt verliert. Dies deutet darauf hin, dass kulinarische Szenen und Beschreibungen von Mahlzeiten in den Romanen vorkommen, auch wenn keine direkten Zitate vorliegen.
    Beispiel aus einer Inhaltsangabe:
    “Er möchte lieber gut essen und trinken, mit seinen Freunden reden und mit seinem Boot die Küste entlangschippern.” unionsverlag.com+2

    Fazit
    Die Trilogie ist stark geprägt von kulinarischen Motiven, aber es gibt keine expliziten, wörtlichen Zitate mit Kochrezepten oder detaillierten Speisenbeschreibungen in den verfügbaren Quellen. Die kulinarische Atmosphäre wird vor allem durch Gerüche, Aromen und die Vorlieben der Figuren vermittelt.
    Empfehlung für präzise Zitate
    Falls du exakte Textstellen suchst, wäre es am besten, die Originalromane (Total Khéops, Chourmo, Soléa) oder die deutsche Übersetzung (Total Cheops, Chourmo, Soléa, Unionsverlag) direkt zu konsultieren. Dort findest du die detaillierten Beschreibungen von Mahlzeiten, Gerüchen und kulinarischen Szenen, die für Izzos Werk typisch sind.

    Ganz Klar :

    Gemini hat absolut die Nase vorn.
    da werde ich ich mal schlau machen, denn deren Antwort war wesentlich genauer
    und ging weit mehr in die Tiefe. Ist das umsonst zu nutzen ?
    Ach das weiß ich gleich – danke vielmals, dass du dir dafür die Zeit genommen hast,
    das hat mir jetzt echt Laune gemacht; Miau 😺

    • Ich habe bei Google Webspace gemietet für meine ganzen Blogfotos. Dadurch habe ich auch ein Google plus Konto. Da ist Gemini dabei. Ich bin davon echt begeistert.
      Ich arbeite gerade wieder an einem Fast food Peri Peri Huhn von Nando’s chicken. Habe nachts noch mariniert und heute morgen schon den Teig für das Garlic bread geknetet und den speziellen cole slaw mit 50 % Mayo unf 50 % Griechenjoghurt gemacht. Das verspricht auch richtig gut zu werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert